Nicht alles ist abgesagt!

8. März 2021

Grafik GEP

 

 

7. März 2021

Bild von Paul Henri Degrande auf Pixabay

 

 

Okuli

Nachfolge heißt,

sich frei zu machen

von den Bindungen an Menschen,

an Besitz,

an die Vergangenheit:

„Wer die Hand an den Pflug legt

und sieht zurück,

der ist nicht geschickt für das Reich Gottes“.

Folgenreiche Entscheidungen

„Der Einsatz ist hoch“, heißt es nicht nur im Glücksspiel. Manche Entscheidungen im Leben verlangen uns viel ab: Kraft und Energie, Geld und Geduld, Tränen, manchmal auch Trennungen.

Und trotzdem würden wir uns wieder genauso entscheiden. Weil es rückblickend richtig war, weil uns die Erfahrung reicher gemacht hat. Auch bei Jesus ist der Einsatz hoch, das zeigt der Sonntag Okuli. Der Verrat durch seinen Jünger Judas ist erst der Anfang seines Leidenswegs. Wer Jesus nachfolgen will, muss verzichten lernen, darf nicht zurückschauen. Wer Gott ernst nimmt, muss Entscheidungen treffen für ein Leben in Liebe und Hingabe. Die Bibel erzählt von Menschen, die Gott bis zum Äußersten gefordert hat: Jeremia, der um Gottes Willen verspottet wird; Elia, der auf der Flucht zu Tode erschöpft ist. Und doch erfahren gerade sie: Gott ist bei mir. Er macht mich stark.

Passionsandachten

In vielen Gemeinden werden in den Wochen vor Ostern Passionsandachten gefeiert. Oft wird jeweils ein Abschnitt aus der Passionsgeschichte gelesen und mit Liedern, Gebeten, Betrachtungen und Stille gerahmt.

Das ganze Spektrum menschlicher Möglichkeiten und Dunkelheiten kommt in dieser Geschichte zur Sprache: Jubel und Abkehr, Freundschaft und Verrat, Begeisterung und Schweigen, Gemeinschaft und Einsamkeit, Hingabe und Neid, Abschied und Trauer. Alles nur Erzählungen aus längst vergangener Zeit? Was entdecke ich in diesem Jahr über mich, über andere, über Gott in der Passionsgeschichte?

 

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#954

 

Herzlichen Glückwunsch zum 50. Geburtstag liebe Maus

Bild von Alexandra ❤️A life without animals is not worth living❤️ auf Pixabay

 

Hier der Link zum "Wort zum Sonntag" vom 6. März  - auch oder gerade für Mausfans :-)

 

 

 

6. März 2021

Grafik GEP

 

 

5. März 2021

Grafik GEP

 

 

4. März 2021

Bild von Jasmin Sessler auf Pixabay

 

Grafik GEP

 

 

 

3. März 2021

Grafik GEP

 

 

2.März 2021

Grafik GEP

 

 

 

 

1. März 2021

Grafik GEP

 

 

28. Februar 2021

Bild von ThePixelman auf Pixabay

 

Reminiszere

Inmitten der Erfahrungen von Leid und Schuld

erinnert das Evangelium des Sonntags

an die Liebe Gottes, der nicht will,

dass die Menschen verloren gehen.

Wenn die Not groß ist,

dann hilft es, sich selbst

–und Gott –

daran zu erinnern:

„Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit!

 

Von der Vergebung leben

„Du lernst aber auch gar nichts.“ Manchmal helfen alles Reden und Erklären nichts, kein Vorbild und keine Predigt. Alles Mühen ist umsonst.

Die Kinder haben ihren eignen Kopf. Man möchte sie schütteln, aber sie werden nur noch bockiger. Es fällt schwer, da nicht die Geduld zu verlieren. So geht es Gott mit seinen Menschen, zeigt der Sonntag Reminiszere. Sie sind wie der umhegte Weinberg, der nur saure Trauben hervorbringt, und wie die Weingärtner, die in Abwesenheit des gütigen Eigentümers den Weinberg in Besitz nehmen und seinen Sohn töten. Wir verachten oft Gottes Willen, meinen zu glauben und handeln doch herzlos und kalt. Sollte Gott da nicht die Geduld verlieren? In den Erzählungen vom Volk Israel in der Wüste scheint es fast so. Aber: Gott straft und hat doch wieder Erbarmen. In Jesus zeigt sich Gottes Geduld ganz und gar: Er kommt zu den Sündern und leidet für sie – zur Hoffnung für alle Welt.

Erinnern an verfolgte Christen

Ob im Irak oder in Syrien, in Nigeria oder Nordkorea – die Zahl der weltweit verfolgten Christen ist in den vergangenen Jahren drastisch angestiegen. Am zweiten Sonntag in der Passionszeit, Reminiszere, erinnert die Evangelische Kirche an die Christinnen und Christen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Ein Großteil aller wegen ihres Glaubens verfolgten Menschen bekennt sich zum christlichen Glauben. Das christliche Hilfswerk Open Doors schätzt, dass weltweit etwa 260 Millionen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt und diskriminiert werden.

Der Sonntag Reminiszere („Gedenke!“) erinnert daran, dass es nicht selbstverständlich ist, in Frieden und Sicherheit seinen Glauben ausüben zu können und ruft zum Gebet für Menschen auf, die sich Tag für Tag unter Bedrohung ihrer Existenz zu Jesus Christus halten. Was können wir tun? Menschen, die vor der Verfolgung geflohen sind, freundlich bei uns aufnehmen, uns für verfolgte Christen einsetzen und für sie beten, vielleicht an Reminiszere eine Kerze ins Fenster stellen – zum Zeichen, dass sie nicht vergessen sind.

 

von de Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#953

 

 

 

27. Februar 2021

Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

Grafik GEP

 

 

 

 

26. Februar 2021

Grafik GEP

 

 

25. Februar 2021

Grafik GEP

 

 

24. Februar 2021

Bild von Michael Bußmann auf Pixabay

 

 

 

23. Februar 2021

 

 

22. Februar 2021

Bild von Free-Photos auf Pixabay

 

 

21. Februar 2021

Bild von Jairo Alonso Meneses Méndez auf Pixabay

Invocavit

Beginn der Passionszeit –
Leidenszeit,
Fastenzeit.
Am Anfang dieser Zeit stehen
Versuchungserzählungen.
Versuchungen
widerstehen:
mit Gottes Hilfe gelingt es.
 

Der Versuchung widerstehen

Sie ist nicht zart und sie ist nicht aufregend und sie macht auch wenig Spaß. Auch wenn uns die Werbung etwas anderes erzählt: Versuchung ist eine ernste Sache.

Wer versucht wird, bei dem steht nicht selten seine Integrität auf dem Spiel. Ehrlich sein, auch wenn ich dadurch Nachteile habe? Steuern hinterziehen, wenn es niemand sieht? Kann ich mir selbst treu bleiben? Um Versuchung geht es am Sonntag Invokavit. Von der Versuchung der Schlange – „Ihr werdet sein wie Gott“ – über Hiob, der auch in Schicksalsschlägen und Krankheit an Gott festhält, und Judas, der nicht widersteht, bis hin zu Jesus, der selbst versucht wird. Das Bekenntnis zu ihm und der Blick in die Heilige Schrift helfen, in der Versuchung zu bestehen und Gott richtig zu dienen: Hungrige zu speisen, Arme zu bekleiden. Und wenn es zu schwer wird? Dann sind hoffentlich – wie bei Hiob – Freunde da, mitzutrauern, zu trösten, zu ermutigen.

 

„7 Wochen Ohne“

„Großes Herz!“, „Zeig dich!", „Du bist schön!“ Diese Titel würde man nicht unbedingt mit Fasten verbinden. Und doch sind das Titel der Fastenaktion „7 Wochen Ohne“ aus den vergangenen Jahren. Das ist ein Fasten, das sich nicht am Verzicht festmacht, sondern an inneren Einstellungen. An der Aktion, die 1983 ins Leben gerufen wurde, beteiligen sich mittlerweile über drei Millionen Menschen. 2021 heißt es "Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden".

"Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden"

Dabei spielt nicht so sehr der Verzicht, sondern das „Ohne“ eine Rolle  – die Befreiung von festgefahrenen Haltungen. Wie kann ich meinen persönlichen Umgang mit Regeln erkunden? Wie kann ich innerhalb von akzeptierten Grenzen großzügig und vertrauensvoll leben? Sieben Wochen ohne Blockaden … Jedes Jahr wird die Aktion mit einem bundesweiten Gottesdienst eröffnet und ein Tageskalender mit Impulsen zur persönlichen Auseinandersetzung herausgegeben. Auch Fastengruppen können sich über die Aktionsseite organisieren. Wie wäre es denn mit „Sieben Wochen mit …“? Mit Zeit für andere, mit Zeit für Gott. Mit einer täglichen Stille, einem Spaziergang, einem Bibelvers zum Frühstück?

 

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#952

 

20. Februar 2021

Bild von debowscyfoto auf Pixabay

 

 

19. Februar 2021

Grafik GEP

 

 

18. Februar 2021

 

 

 

 

Grafiken GEP

 

 

 

 

 

17. Februar 2021

Grafik GEP

 

Infos zur Aktion gibt es hier:

https://7wochenohne.evangelisch.de/spielraum-sieben-wochen-ohne-blockaden

 

 

 

16. Februar 2021

Grafik GEP

 

 

15. Februar 2021

Grafik GEP

 

 

 

14. Februar 2021

Bild von Adina Voicu auf Pixabay

 

Estomihi

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem:

Am Sonntag vor der Passionszeit

bestimmen die Leidensankündigung

Jesu und der Ruf in die Nachfolge das Thema.

Beides ist eingebettet in das Hohelied der Liebe

aus dem 1. Korintherbrief.

Das Leiden Jesu ist ein Leiden aus Liebe.

Ruf in die Nachfolge

Wie weit würde meine Freundschaft gehen? Würde ich zu meinen Freunden stehen, selbst wenn sie ausgelacht oder verachtet, verfolgt oder verdächtigt würden? Würde ich sie begleiten?

Die Freundschaft zu Jesus verlangt seinen Jüngern viel ab. Sie werden mit ihm nach Jerusalem ziehen und seinen Tod miterleben. Jesus kündigt ihnen das an. Am Sonntag Estomihi steht die Nachfolge im Vordergrund. Nicht, wer viele große Worte macht, sondern wer sich für Gerechtigkeit einsetzt und beharrlich liebt, der hat den Ruf in die Nachfolge gehört, dem hat Jesus die Augen geöffnet. Aber zu Jesus zu stehen ist nicht immer leicht. Es bedeutet auch, Nachteile in Kauf zu nehmen, sein Leid zu tragen. Jesu Frage gilt auch uns: „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme an seiner Seele Schaden?“.

Beziehungen wertschätzen

Welche Menschen machen mein Leben reich? Und für welche Menschen bin ich wichtig? Dieser Sonntag kann Anlass sein, darüber nachzudenken.

Neben Familie und Beruf zählt für viele Menschen die Beziehung zu ihren Freundinnen und Freunden zu den wichtigsten Dingen im Leben. Nehmen Sie doch diesen Tag zum Anlass, an ihre Freunde zu denken. Gehen Sie doch einmal in Gedanken durch, wen Sie dazu zählen. Denken Sie zurück: Welche Freundinnen und Freunde waren ihnen in welchen Lebensphasen wichtig? Zu wem haben Sie heute noch Kontakt und zu wem ist die Beziehung abgebrochen? Freunde sind ein Geschenk – und auch eine Verantwortung. Vielleicht fallen Ihnen Menschen ein, die gerade besonders Ihre Freundschaft benötigen und die sich in dieser Woche über Ihren Anruf freuen würden. Achtung: Überfordern Sie sich nicht!

 

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#951

 

 

 

13. Februar 2021

 

 

 

Grafik GEP

 

 

 

12. Februar 2021

 

 

 

Grafik GEP

 

 

11. Februar 2021

Grafik GEP

 

 

10. Februar 2021

Grafik GEP

 

 

9. Februar 2021

Grafik GEP

 

 

8. Februar 2021

Grafik GEP

 

 

7. Februar 2021

Bild von Free-Photos auf Pixabay

 

 

Sexagesimä

Wer Ohren hat zu hören,

der höre!

Im Fokus des Sonntags steht das Hören

auf Gottes Wort. Dieses Wort,

so heißt es in der Epistel,

ist „lebendig und kräftig und

schärfer als jedes zweischneidige Schwert“.

Hören auf Gottes Wort

„Was ich nicht höre, das wurde nicht gesagt.“ Kinder können das hervorragend: Ohren zu, auf Durchzug gestellt. Aber auch uns fällt das Zuhören oft schwer.

Wie viel schwerer noch, wenn es um Gottes Wort geht. Und dann trifft es wieder plötzlich, unvermittelt, mitten ins Herz. Das Wort Gottes und seine Wirkung stehen im Zentrum des Sonntags Sexagesimae. Manchmal ist es scharf, schmerzhaft und trennend wie ein Schwert, dann wieder scheint es nicht zu wirken, setzt sich aber fest und wächst im Stillen. Gott streut die Botschaft seiner Liebe großzügig aus. Auch wenn wir sie ignorieren: Sie gilt uns. Es liegt an uns, damit ernst zu machen. Doch eins ist sicher: Ohne Wirkung bleibt die gute Nachricht nicht. Wie bei Lydia, die, von Gottes Wort angefacht, zur ersten Christin Europas wurde.

 

Zuhören einüben

Kann ich gut zuhören? Manchmal ist das gar nicht so leicht zu beantworten. Ein paar leichte Übungen helfen, sich selbst zu überprüfen oder das Zuhören zu schärfen. Eine solche Übung kann ganz im Stillen geschehen: Nach einem Gespräch frage ich mich selbst: Was habe ich gehört? Weiß ich noch alle Themen, die in diesem Gespräch angesprochen wurden oder habe ich schon etwas vergessen? Wie wirkte mein Gegenüber?

Oder man macht daraus eine Partnerübung: Jeder der beiden Partner darf sieben  Minuten lang erzählen. Und der / die andere wiederholt hinterher, was sie gehört hat. Das ist oft sehr erhellend. Um das Hören geht es auch im Gebet. Zum einen, weil es unter der Verheißung steht, dass Gott das, was wir ihm anvertrauen hört – zum anderen, weil das Gebet dazu führt, immer besser auf Gottes Wort zu hören.

 

Von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#950

 

 

 

6. Februar 2021

Grafik GEP

 

 

 

5. Februar 2021

Grafik GEP

 

 

 

4. Februar 2021

 

Dietrich Bonhoeffer, Public domain, via Wikimedia Commons

 

 

 

 

3. Februar 2021

Grafik GEP

 

 

 

2. Februar 2021

Grafik GEP

 

 

1. Februar 2021

Grafik GEP

 

 

 

31. Januar 2021

Bild von enriquelopezgarre auf Pixabay

 

letzter So. nach Epiphanias

Die Weihnachtszeit geht zu Ende.

Noch strahlt das Licht hell – so hell,

dass die Jünger,

die die „Verklärung Jesu“ erleben,

diesem Moment am Liebsten festhalten möchten.

Aber der Weg Jesu ist noch nicht vollendet:

Über die nahende Passionszeit hinweg weist

der letzte Sonntag nach Epiphanias schon voraus

auf das Osterfest.

 

Der helle Schein in der Dunkelheit

Es gibt Momente, in denen sehe ich völlig klar. Für einen Augenblick erscheint mir mein Leben wie von Licht bestrahlt, da weiß ich genau, wer ich bin und wohin ich gehe. Bergerfahrungen sind das, voller Überblick und Klarheit.

Von einem lichten Erlebnis spricht der letzte Sonntag nach Epiphanias. Auf einem Berg sehen die Jünger Jesus verklärt und erkennen: Dies ist Gottes Sohn. „Hier ist gut sein“ sagt Petrus. „Lass uns Hütten bauen.“ Von Gott ergriffen sind sie, wie Mose, den Gott aus dem Feuer anruft, und wie der Seher Johannes auf Patmos. Doch bei einem solchen Erlebnis kann niemand stehen bleiben. Jeder muss in den Alltag zurück, oft genug in das Leid. Aber alle nehmen den hellen Schein mit, der sie ermutigt, weiter in Gottes Licht zu leben.

 

Sich an Weihnachten erinnern

Ja ist denn immer noch Weihnachten? Vielen Christen ist es gar nicht bewusst, dass der Weihnachtsfestkreis in der Kirche so lange dauert. Die meisten sind schon ganz auf Frühling eingestellt. Doch erst mit dem heutigen Sonntag ist auch in der Kirche die Weihnachtszeit zu Ende. In den Kirchen wird deshalb noch einmal an das Fest erinnert.

Auch wenn nur in wenigen Kirchen der Weihnachtsbaum noch bis heute steht und auch wenn die Sonntage zuvor nicht mehr so weihnachtlich waren: Dieser Sonntag steht noch einmal ganz im Zeichen der Botschaft von dem großen Licht, das mit Jesus in die Welt gekommen ist. Vielleicht kann dieser Tag ein Anlass sein, noch einmal eine Kerze anzuzünden, einen Stern daneben zu legen und sich an  das vergangene Fest zu erinnern.

Von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#949

 

 

 

30. Januar 2021

Grafik GEP

 

 

 

29. Janaur 2021

Grafik GEP

 

 

 

28. Janaur 2021

Grafik GEP

 

 

 

27. Januar 2021

Grafik GEP

 

 

26. Janaur 2021

Bild von congerdesign auf Pixabay

Grafik GEP

 

 

 

25. Januar 2021

Grafik GEP

 

 

24. Januar 2021

Bild von Anemone123 auf Pixabay

 

3. So. nach Epiphanias

„Sprich nur ein Wort,

so wird mein Knecht gesund“:

Jesus heilt einen Menschen.

In diesem Zeichen,

dem Heilungswunder,

erweist sich die Grenzenlosigkeit der Liebe Gottes.

 

Gottes Liebe kennt keine Grenze

Wie faszinierend ist es, wenn Christen aller Welt zusammentreffen: Menschen aus Korea und Nicaragua, Tansania und ganz Europa, die sich zu Jesus Christus bekennen. In knapp 2.500 Sprachen ist die Bibel heute übersetzt.

Die christliche Botschaft macht nicht vor Volks- und Landesgrenzen Halt. Sie gilt ausnahmslos allen Menschen. (Darum geht es am dritten Sonntag nach Epiphanias.) Bereits Jesus und seine Jünger haben sich den Nachbarn des Volkes Israel zugewandt, haben Ausländer geheilt und mit Samaritanern debattiert. Auch Jesu Ahnen sind international wie die Moabiterin Rut, die mit ihrer Schwiegermutter in fremdes Land zog und ihre Religion annahm. Gottes Liebe kennt keine Grenzen – bezeugen die Apostel und Propheten. So wird auch das Reich Gottes bunt und vielsprachig sein. „Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes“.

 

Partnerschaften

Die weltweite Vielfalt christlicher Gemeinden ist Geschenk und Auftrag zugleich. Partnerschaften bereichern beide Seiten und fördern den Zusammenhalt unter den Christen. Bei weitem nicht allen Glaubensgeschwistern geht es so gut wie den Christen in Europa. Um Christen in anderen Kulturen zu helfen entstanden in der Vergangenheit zahlreiche Partnerschaften mit lutherischen Kirchen in Osteuropa, Afrika, Asien und Lateinamerika. Durch Begegnung mit anderen lerne ich auch mich selbst besser kennen und erfahre: Vielfalt ist Reichtum!

Einige Lieder im Gesangbuch sind in mehreren Sprachen abgedruckt. Wie singt sich „Lobe den Herren“ (EG 316) auf Französisch, Schwedisch, Tschechisch? Wie klingt Osterjubel auf Kisuaheli (EG 116)?

 

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#948

 

 

23. Januar 2021

Bild von ponci auf Pixabay

 

Grafik GEP

 

 

22. Januar 2021

Grafik GEP

 

 

 

21. Januar 2021

Bild von revcodes auf Pixabay

 

Grafik GEP

 

 

 

20. Janauar 2021

Grafik GEP

 

 

19. Januar 2021

Grafik GEP

 

 

18. Janauar 2021

Grafik GEP

 

 

17. Januar 2021

Bild von pisauikan auf Pixabay

 

 

2. So. nach Epiphanias

Wasser wird zu Wein:

in diesem Wunder auf der Hochzeit

zu Kana erweist Jesus seine Vollmacht

und offenbart die Herrschaft und Herrlichkeit Gottes.

Die verborgene Herrlichkeit Gottes

„Heute haben wir wieder einmal aus dem Vollen geschöpft!“ Wer das von sich behauptet, erkennt noch, wie wenig selbstverständlich das ist.

Um Mangel und Überfluss geht es auch bei Jesu erstem Wunder auf einer Hochzeitsfeier: Dass der Wein ausgeht, könnte die ganze Festfreude trüben. Von seiner Mutter gebeten, rettet Jesus die Feier: Aus Wasser wird der erlesenste Wein. Auf ein Wunder hoffen auch die Judäer, die in der Dürre nach Gottes Hilfe rufen. Wo ist er in dieser schwierigen Zeit? Gottes Herrlichkeit ist dem menschlichen Auge und Geist noch verborgen – davon spricht der Apostel Paulus und das erfährt Mose, der Gott nur hinterhersehen darf, weil sein Auge Gottes Anblick nicht erträgt. Und doch: Diejenigen, die nach Gott suchen und nach seinem Willen leben wollen, ahnen die Fülle, die Gott ihnen verheißt: Wenn unsere Gaben zu Quellen der Freude und Stärke für andere werden, dann loben wir den, der uns damit beschenkt hat.

Weihnachten geht weiter

Das große Fest ist zwar zu Ende, aber die gute Nachricht von Weihnachten gilt das ganze Jahr. Das kann man auch jetzt noch feiern. Nach der Begegnung an der Krippe sind die Hirten verändert. Sie erzählen allen, was sie erlebt haben.

Und die Botschaft breitet sich aus. Von den Hirten, über die Apostel und die ersten Christen; über viele viele Generationen bis in unsere Häuser. Vielleicht gelingt es ja auch unter dem Jahr, sich an die Weihnachtsfreude zu erinnern, sich davon anstecken zu lassen und sie weiterzugeben. Vielleicht mit einer Einladung an Freunde oder einem spontanen Fest.

 

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#947

 

 

16. Januar 2021

Grafik GEP

 

 

15. Januar 2021

Grafik GEP

 

 

 

14. Januar 2021

Grafik GEP

 

 

 

13. Januar 2021

Grafik Benjamin

 

 

12. Januar 2021

Grafik GEP

 

 

 

11. Januar 2021

Grafik GEP

 

 

 

 

10. Januar 2021

Bild von Jürgen Schmidtlein auf Pixabay

 

1. So. nach Epiphanias

„Du bist mein lieber Sohn,

an dem ich Wohlgefallen habe!“

Die wirklichkeitsverändernde Kraft

Gottes gilt allen,die getauft sind.

Der Himmel geht auf.,

und Gott sagt:

Du bist mein lieber Sohn.

Du bist meine liebe Tochter.

 

Als Gottes Kind getauft

Die Geburt im Stall war nicht nur ein Traum. Die Geschichte Jesu ging weiter. Bei seiner Taufe wird es deutlich: Dieser ist erfüllt von Gottes Geist.

Jesus hat nie selbst getauft. Aber am Beginn seines Wirkens lässt er sich von Johannes taufen. Und hört die Stimme: „Dies ist mein geliebter Sohn!“ Wie ermutigend das Wort aus alter Zeit: Er, der das Schwache nicht niedertritt, er, der das geknickte Rohr nicht abbricht, kommt von Gott. Auf ihn sind auch wir getauft. In seine Gemeinschaft sind wir gerufen und wie ein Leib zusammengefügt: Gottessöhne und Gottestöchter. Nicht weil wir so großartig oder so stark wären, sondern weil er uns liebt. Wenn

Gott uns als so wertvoll erachtet – wie sollen wir dann nicht auf uns und aufeinander Acht haben?

Tauferinnerung

„Ich bin getauft.“ Diese drei Worte müssen Martin Luther viel Kraft gegeben haben – so viel, dass er sie auf sein Pult schrieb, wenn ihn die Anfechtung überkam. Auch in der Evangelischen Kirche gibt es den Brauch, sich immer wieder an die eigene Taufe zu erinnern. So wird in manchen Gemeinden regelmäßig im Gottesdienst eine Tauferinnerung gefeiert.

Die Besucher werden an den Taufstein gebeten. Mit Wasser wird ihnen ein Kreuz auf die Hand gezeichnet, und dazu ein Segensspruch und die Zusage mit auf den Weg gegeben: Du bist getauft – du bist Gottes geliebter Sohn, Gottes geliebte Tochter. Die Taufkerze erinnert auch zuhause an den Tauftag: Ich bin getauft. Nichts kann mich scheiden von Gottes Liebe.

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#946

 

 

 

 

9. Januar 2021

Grafik GEP

 

 

 

8. Januar 2021

Grafik GEP

 

 

 

7. Januar 2021

Grafik GEP

 

 

 

6. Januar 2021

Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

Epiphanias

Epiphanias,

Dreikönigstag,

ein königliches Fest:

Es ist wirklich Gott,

der in Christus in die Welt gekommen ist.

Er herrscht wie ein König

und wird wie ein König empfangen.

Die Weisen (Könige) aus dem Morgenland

folgen dem Stern,

um den neugeborenen König anzubeten,

sie bringen ihm kostbare Geschenke.

 

Angesteckt vom göttlichen Licht

Es gibt Menschen, Orte oder Momente, die haben eine ganz besondere Ausstrahlung. Die sind von etwas erfüllt, das nicht verborgen bleiben kann. Von der starken Strahlkraft, die von Jesu Geburt ausging, spricht das Fest der Erscheinung (griech. Epiphanias).

Bild dafür ist der helle Stern, der drei weise Männer aus dem Orient an die Krippe führte. Sie erkannten das Licht, das mit Jesus über der Dunkelheit der Welt aufging. Noch heute werden Menschen von seinen Strahlen getroffen. Sie dringen in die entferntesten Ecken der Welt und machen vor keiner Grenze halt. „Gott hat uns einen hellen Schein in unser Herz gegeben“, sagt Paulus. Wer diesen Schein in sich spürt, der wird selbst zum Lichtträger. Der kann die Botschaft nicht für sich behalten, sondern ist so erfüllt von Gottes Liebe, dass er von innen leuchtet.

Sternsinger

Die Sternsinger sind unterwegs! Auch wenn es ursprünglich ein katholischer Brauch ist, ziehen mittlerweile in vielen Regionen Deutschlands evangelische und katholische Kinder gemeinsam als Sternsinger von Haus zu Haus.

Gerne schlüpfen die Kinder in die Rollen der Weisen aus dem Morgenland: Caspar, Melchior und Balthasar, oft begleitet von einem Sternträger und einer weiteren Schar von Kindern. Sie singen Lieder oder sagen Gedichte auf und sammeln dabei für karitative Zwecke. Jedes Haus, das sie betreten, segnen sie und schreiben über die Haustüre die neue Jahreszahl und die drei Buchstaben C-M-B für „Christus mansionem benedicat“: Christus, segne dieses Haus.

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#945

 

 

 

5. Januar 2021

Grafik GEP

 

 

4. Januar 2021

Grafik GEP

 

 

3. Januar 2021

 

Bild von Susanne Jutzeler, suju-foto auf Pixabay

 

 

2. So. nach Christfest

Das Kind in der Krippe wird groß.

Es ist Sohn seiner Eltern,

die sich sorgen,

und zugleich Sohn Gottes.

Menschenkind und Gottessohn –

Jesus Christus ist beides.

So kommt er den Menschen nahe.

 

Vaters Sohn

„Er ist ganz seines Vaters Sohn.“ Nicht ohne Stolz sprechen Eltern diesen Satz. Dass Jesus ganz der Sohn seines himmlischen Vaters ist, steht im Zentrum des zweiten Sonntag nach dem Christfest.

Das müssen die besorgten Eltern erleben, als der Zwölfjährige einfach im Tempel zurückbleibt, weil er bei seinem Vater sein möchte. Das ahnen seine Zuhörer, die spüren, dass auf ihm ein ganz besonderer Geist ruht. Das bekennen die ersten Christen: Jesus ist vom Vater gesandt, die Traurigen zu trösten und die Gefangenen zu befreien. Menschensohn und Gotteskind – in Jesus Christus vereinen sie sich. Wer ihm sich anvertraut, der wird das wahre Leben erfahren.

 

Christbaum abschmücken

Ein Baum im Wohnzimmer – das ist schon etwas Besonderes. Manchen steht er schon nach zwei Tagen im Weg herum. Andere möchten ihn gar nicht wieder hergeben. Irgendwann aber muss er abgeschmückt werden. Wann der Weihnachtsbaum aus dem Haus muss, wird ganz unterschiedlich gehandhabt. Die Weihnachtszeit dauert bis Lichtmess (2. Februar), aber bis dahin steht der Baum in den wenigsten Häusern. Bei manchen bleibt er bis Neujahr, bei vielen bis zum 6. Januar, bei wieder anderen bis zum ersten Schultag nach den Ferien.

Beim Abschmücken nehme ich noch einmal alles in die Hand: den alten Engel von Oma, die Basteleien der Kinder, die kleine Holzkrippe, die vor Jahren mal Feuer gefangen hat. Sorgfältig lege ich alles zurück in die Kisten. Einen Stern aber behalte ich noch zurück. Er steht auf meinem Schreibtisch und erinnert mich daran, dass die Weihnachtszeit noch nicht vorbei ist.

 

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#1278

 

2. Januar 2021

Grafik GEP

 

 

1. Januar 2021

Bild von Lichtmagnet auf Pixabay

 

Neujahrstag

„Jesus Christus gestern und heute

und derselbe auch in Ewigkeit."

Auch wenn unsere Zeit vergeht: Gott bleibt derselbe.

Es schenkt uns ein neues Jahr in seiner Gegenwart.

 

Mit Gott Neuland betreten

Weniger rauchen oder mehr schlafen, ein Stellenwechsel oder weniger Gewicht auf der Waage – vielfältig sind die Vorsätze für das neue Jahr.

Noch ist es jung, liegt vor uns, wie ein unbeschriebenes Blatt. Doch wie schnell reißen alte Unsitten ein. Wir können planen, aber wir haben unsere Zukunft nicht in der Hand, das zeigt der Gottesdienst am Neujahrstag. Dennoch macht er Mut zum Aufbruch – auch in unbekanntes Terrain. Unser Wollen, Tun und Planen liegt in Gottes Macht. Wer ihm seinen Weg anvertraut, den wird er leiten. Mit Gottes Schutz und seiner Hilfe können wir den Weg ins neue Jahr getrost wagen.

Jahreslosung

Ein neues Jahr bricht an. Was wird es bringen? Leben oder Tod? Gesundheit oder Krankheit? Krieg oder Frieden? Erfolg oder Scheitern? Wir wissen es nicht. Noch liegen die zwölf Monate vor uns, unbeschrieben wie neue Blätter.

Die Jahreslosung ist das geistliche Motto für die kommenden zwölf Monate. Für 2021 lautet sie:

„Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lukas 6,36).

Vertiefende Informationen zur aktuellen Jahreslosung finden Sie hier.

 

Von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#944

 

 

31. Dezember 2020

Grafik GEP

Altjahresabend

In allem Wandel ist Gott beständig.

Die Gewissheit prägt Rückschau und

Ausblick zum Jahreswechsel:

„Gott ist bei uns am Abend und am Morgen,

und ganz gewiss an jedem neuen Tag“.

 

Zwischenbilanz

„Wie schnell die Zeit vergeht!“ Der Jahreswechsel macht das immer wieder neu bewusst. Er ist eine Chance zum Innehalten und zur Rückschau.

Jahresrückblick

Jahresrückblicke gibt es überall: in den Nachrichten, im Fernsehen, in der Zeitung. Was ist im vergangenen Jahr passiert? Was waren die Höhepnkte? Was waren die Krisen? Woran werden wir uns erinnern? Wen werden wir vermissen? Auch in vielen Gottesdiensten am Altjahresabend haben Jahresrückblicke ihren Ort.

Wie sieht mein persönlicher Jahresrückblick aus? Was ist gelungen? Was war schwer? Was möchte ich mitnehmen ins neue Jahr? Was lasse ich zurück? Was brauche ich an diesem Abend – Konfetti und Champagner oder Stille und Einkehr? Jochen Klepper dichtete 1938: „Der du die Zeit in Händen hast, Herr, nimm auch dieses Jahres Last und wandle sie in Segen“ (EG 64,1).

 

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#943 - hier finden SIe auch das Lied "Von guten Mächten" gesungen von Siegfried Fietz

 

 

 

30. Dezember 2020

Grafik Benjamin

 

 

 

29. Dezember 2020

 

Grafik GEP

 

 

 

 

28. Dezember 2020

Grafik GEP

 

 

27. Dezember 2020

Foto Lotz

1. So. n. Christfest

Die Begegnung mit dem Kind in der Krippe

kann Menschen verändern.

In ihm ist die Hoffnung auf Erlösung erfüllt.

Davon singen Simeon und Hanna im Evangelium.

„Meine Augen haben Gott gesehen!“

Mit Jesus ist das Licht in die Welt gekommen. Immer wieder haben dies Menschen staunend erkannt– wie Simeon, der den alten Verheißungen traute und mit eigenen Augen den Retter sehen durfte.

Alt ist er geworden und grau. Doch seine Augen sind jung und leuchtend in die Ferne gerichtet. „Du spinnst!“ sagen die einen. „Hör doch auf. Es wird sich nichts ändern.“ Freunde haben sich kopfschüttelnd abgewandt, andere sind verbittert gestorben. Leise, geduldig wartet er weiter und vertraut auf Gott, der sein Volk nicht vergisst. Jahr um Jahr, Tag um Tag. Als er das Kind in den Armen hält, öffnet er die Augen in plötzlichem Erkennen: Er hat nicht vergeblich gewartet. Und auch wenn dieses Kleine schwach ist und verfolgt wird – Simeon singt: „Meine Augen haben deinen Heiland gesehen“.

Der Herrnhuter Stern

Die Adventszeit hindurch waren sie in vielen Fenstern zu sehen und leuchten auch am Weihnachtsfest: die großen, 25-zackigen Sterne. Sie gelten als Ursprung der leuchtenden Weihnachtssterne und stammen ursprünglich aus der Herrnhuter Brüdergemeinde.

Die ersten Sterne wurde Anfang des 19. Jahrhunderts in den „Knaben- und Mädchenanstalten“ der Brüdergemeinde gebaut. In diesen Internaten lebten überwiegend Kinder, deren Eltern in Missionsgebieten arbeiteten. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit war die Trennung von den Eltern sehr schmerzhaft. Der Stern sollte gegen das Heimweh helfen und von der biblischen Geschichte erzählen. Die ersten Sterne trugen dabei die Farben Weiß / Rot – Weiß für die Reinheit und Rot für das Blut Jesu Christi. Es wird sogar berichtet, dass der Stern für den Geometrieunterricht verwendet wurde. Die Kinder bastelten am ersten Advent die Sterne und trugen den Brauch in ihre Familien.

Von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#942

 

 

26. Dezember 2020

Bild von congerdesign auf Pixabay

 

 

Christfest II

An der Schwelle zwischen Festtag

und Alltag steht der zweite Weihnachtstag.

„Wir sahen seine Herrlichkeit“,

heißt es im Vers für die Woche.

Die Herrlichkeit strahlt hinein in die Zeit nach dem Fest.

Menschenkind und Gottessohn

Manchmal fällt es mir schwer zu verstehen, wer Jesus ist. Ist er Mensch oder Gott? Wie soll das gehen?

Schon von Anfang an haben sich die Christen damit schwer getan. Vielfältig ist die biblische Deutung seiner Person: So wird seine Abstammung auf bedeutende Menschen (Abraham, Isaak, Rut und den König David) zurückgeführt und es wird von einer Einsetzung zum Sohn Gottes bei der Taufe Jesu berichtet. Am weitesten geht die Vorstellung einer göttlichen Zeugung. In einem sind sich alle einig: Mit Jesus hat Gottes Beziehung zu den Menschen eine neue Qualität erreicht. Kein Prophet, ja nicht einmal Engel stehen als Mittler zwischen Gott und uns: In Jesus zeigt Gott sich selbst – so wichtig sind wir ihm. Das kann ich nicht immer begreifen. Aber wenn ich es glaube, macht es mich reich.

Christstollen und Lebkuchen

Wer sich an Weihnachten etwas Süßes gönnt, wandelt recht oft ohne es zu wissen auf (mehr oder weniger) christlichen Pfaden. Denn das Gebäck und seine Gewürze stecken voller Symbolik. Der Ursprung der vorweihnachtlichen Gewürzvielfalt liegt in den mittelalterlichen Klöstern. Damals  waren die meisten unserer heutigen „Weihnachtsgewürze“ echte Arzneimittel. Eingebacken in Leb- und Pfefferkuchen, sollten sie Gesundheit schenken – und damit auf die Geburt Jesu hinweisen.

So wie Gott seinen Sohn zum Heil der Welt schenkte, sollte das duftende Gebäck für körperliches Wohlergehen sorgen. Selbst die Anzahl der verwendeten Gewürze hatte eine Bedeutung. In alten Rezeptbüchern findet sich noch der Begriff „siebenerlei Gewürz“. Die Sieben ist die Zahl der biblischen Schöpfung und erinnert daran, dass Gottes Gesetze das ganze Leben durchdringen. Auch im Christstollen steckt eine volkstümliche christliche Symbolik. Aus Hefeteig gefertigt und mit Rosinen und Mandeln angereichert, erinnert seine Form an das in Windeln gewickelte Jesuskind – und der Puderzucker an dessen schneeweiße Windel. Und Marzipan wurde ursprünglich mit Myrrhe hergestellt, dem Harz, das der biblischen Überlieferung nach die drei Weisen aus dem Morgenland  dem neugeborenen Jesus brachten.

Von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#941

 

 

 

25. Dezember 2020

Familiengottesdienst am Heiligen Abend 2020 in Altenkunstadt

Die Weihnachtsgeschichte als Scherenschnitt

Foto Sophie Krausche

 

 

Christfest I

„Das Wort ward Fleisch

und wohnte unter uns,

und wir sahen seine Herrlichkeit.“

Gott ist in die Welt gekommen.

Im neuen Licht des ersten Weihnachtstages

ist Zeit, dieses Wunder zu feiern und zu bedenken.

Im Kleinen verborgen

Was für ein Wunder ist eine Geburt: Ein Kind wächst in seiner Mutter. Erst wenn es zur Welt kommt, kann man es ganz sehen: Mit Händen, Füßen, Näschen und Fingernägeln.

Und es geht weiter: Babys sind richtige Überraschungspakete. Noch ganz klein und hilflos und doch steckt so viel in ihnen, was man nur ahnen kann. Aus Mose, dem Kind im Schilfkörbchen, wurde der große Führer seines Volkes. In Jesus, dem Krippenkind, kam Gott auf die Welt und zeigt in ihm seine ganze Liebe zu den Menschen. Es bleibt ein kostbares Geheimnis: Der, der von Anfang an war und so groß ist, dass wir ihn nicht fassen können – in diesem kleinen Kind ist er leibhaftig. Damit macht er auch aus uns mehr, als man jetzt schon sehen kann: Mit Jesus sind wir Kinder Gottes und Erben seiner Verheißung. Das ist zu hoch, um es mit dem Verstand zu begreifen. Doch wer sich wie die Hirten auf den Weg zur Krippe macht, wird verändert zurückkommen: bewegt und berührt von der Menschenliebe Gottes.

Krippe

Nicht nur in der Kirche, auch in vielen Wohnungen wird zu Weihnachten eine Krippe mit Stall, Maria, Josef, dem Kind in der Krippe, Hirten, Engeln und vielen Tieren aufgebaut. Als „Vater der Weihnachtskrippe“ gilt Franziskus von Assisi, der 1223 bei einem Weihnachtsgottesdienst in einem Wald bei Greccio eine lebende Krippe mit Ochs und Esel aufstellen ließ, damit man sich in das Geschehen der Heiligen Nacht besser einfühlen könne.

Von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#940

 

 

24. Dezember 2020

Grafik GEP

 

 

23. Dezember 2020

Grafik GEP

 

 

22. Dezember 2020

Grafik Benjamin

 

 

21. Dezember 2020

Grafik GEP

 

 

20. Dezember 2020

Bild von Gerhard G. auf Pixabay

4. Advent

Wenn Gott in die Welt kommt,

ändern sich die ungerechten Verhältnisse.

Hungrige werden satt,

Gewaltige werden vom Thron gestoßen:

So singt es Maria, die Mutter Jesu,

im „Magnificat“.

 

Freut Euch, Ihr Hungrigen!

Freude kann schön machen. Unscheinbare Menschen fangen an zu leuchten, wenn sie sich auf etwas freuen: junge Mütter, die wie Maria ein Kind erwarten, Verliebte, die sich auf den geliebten Menschen freuen.

Von überstrahlender und verändernder Freude spricht auch der Vierte Advent. Der Herr ist nah! Die Nachricht kann man nicht für sich behalten. Wie Sarah, der in ihrem Alter ein Sohn verheißen wird und Maria, die Gott lobt, der Niedrige erhöht und Mächtige vom Thron stößt, können auch wir uns anstecken lassen von der Freude über das göttliche Ja zu uns – und darin gütiger und schöner werden.

Lichter

Jeden Sonntag wird eine Kerze mehr angezündet am Adventskranz. Heute leuchten alle vier. Mit jeder Kerze wird der Kranz ein wenig heller. „Tragt in die Welt nun ein Licht. Sagt allen: Fürchtet euch nicht!“, heißt es in einem Adventslied (EG NB 571,1)

Ich setze mich vor den Adventskranz. Ich zünde eine Kerze nach der anderen an. Bei jeder Kerze bitte ich, dass Licht in die Bereiche des Lebens fällt, die mir dunkel erscheinen.

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#937

 

 

19. Dezember 2020

Grafik GEP

 

 

18. Dezember 2020

Foto Lotz

Grafik GEP

 

 

17. Dezember 2020

Grafik GEP

 

 

16. Dezember 2020

Grafik GEP

 

 

 

15. Dezember 2020

Grafik Benjamin

 

 

 

14. Dezember 2020

Grafik GEP

 

 

 

13. Dezember 2020

Bild von Gerhard G. auf Pixabay

3. Advent

„Bereitet dem Herrn den Weg!“

Gott ist auf dem Weg in die Welt –

das ist das Thema des 3. Advents.

Es verbindet sich mit Johannes dem Täufer,

der als Wegbereiter Jesu gilt.

Macht den Weg frei!

Manchmal suche ich Gott, aber der Weg scheint versperrt. Ich dringe nicht durch, stehe mir selbst im Weg. Räumt die Steine aus dem Weg! fordert der Dritte Advent.

Im Zentrum: Johannes der Täufer, der mit seinem Ruf zur Umkehr Jesus den Weg bereitet. Wo Jesus kommt, da wird die Welt heller und heiler: Vertrocknetes beginnt zu blühen, verschlossene Augen öffnen sich, es zeigt sich, was in den Herzen verborgen ist. Nichts soll seinem Kommen entgegenstehen: weder Täler der Traurigkeit noch Berge der Selbstüberschätzung. Ihm den Weg zu bereiten heißt wach zu bleiben und sich in Bewegung setzen zu lassen: Traurige zu trösten, einander anzunehmen und die zu ermutigen, die längst schon aufgegeben haben.

Adventsandacht

Advent ist die Zeit der Besinnung. Das zeigt sich auch an den zahlreichen Adventsandachten, die Kirchengemeinden in diesen vier Wochen anbieten – ob morgens um sieben vor Schulbeginn oder abends nach der Arbeit. Dabei spielt der langsame, stetige Übergang von der Dunkelheit in das Licht eine große Rolle. „Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt!“ Solche machtvollen Verheißungen aus den Büchern der Propheten können dort verlesen werden.

Ein besonderes  Ereignis ist für manche Gemeinden „das Friedenslicht aus Bethlehem“. Während die Gemeinde singt, wird das Licht, das in Bethlehem angezündet und von dort aus bis nach Deutschland weitergegeben wurde, in die Kirche getragen. Von dort aus kann es in die Häuser mitgenommen werden und in den Fenstern leuchten – als Zeichen für Frieden und Versöhnung, die mit Jesus in die Welt gekommen sind. In einigen Familien wird auch am Küchentisch gefeiert: Sie zünden die Kerzen am Adventskranz an, singen ein Lied, lesen eine Adventsgeschichte, sprechen ein kurzes Gebet und bringen damit ihre Vorfreude auf Weihnachten zum Ausdruck.

 

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#936

 

 

12. Dezember 2020

Grafik GEP

 

 

11. Dezember 2020

Grafik GEP

 

 

10. Dezember 2020

Grafik GEP

 

 

9. Dezember 2020

Grafik GEP

 

 

8. Dezember 2020

Grafik GEP

 

 

7. Dezember 2020

Grafik Benjamin

 

 

6. Dezember 2020

Bild von Gerhard G. auf Pixabay

 

2. Advent

„Seht auf und erhebt eure Häupter!“

Adventlich leben heißt,

in Erwartung leben.

Der zweite Advent schließt auch

die Hoffnung auf die Wiederkunft Christi ein.

Hoffnung auf Befreiung

Kopf einziehen und durch oder „Kopf hoch, wird schon wieder“ sagen wir – ein schwacher Trost. Wir sind meist sprachlos, wenn andere beschwert sind.

Gerade den Gebeugten und Niedergedrückten, den Zurückgewiesenen und Benachteiligten gilt die Frohe Botschaft: Haltet durch! Richtet euch auf, denn Gott sieht die Bedrängnis und hört das Klagen. Auch wenn es nicht so scheint: Wer auf Erlösung wartet, hofft nicht vergeblich. Wie der Frühling auf den harten Winter folgt und die Ernte auf die Saat, so wird der Sehnsucht nach Gott sein Kommen folgen. Darum: Kopf hoch, damit ihr ihn kommen seht. Der Zweite Advent spricht von einem kosmischen, umwälzenden Befreiungsgeschehen. Die Wiederkunft Jesu wird nicht unbemerkt bleiben. Sie wird uns erschrecken, aber nicht zum Fürchten sein. Wer beharrlich mit seiner kleinen Kraft nach Gott Ausschau hält, den wird er nicht enttäuschen.

Adventslieder singen

Selten wird in Schule und Familie so viel gesungen und musiziert wie in der Adventszeit. Das Singen von Adventsliedern und  das Spielen der alten, feierlichen Weisen wecken die Vorfreude auf Weihnachten.

Advent heißt Ankunft – Kommen dessen, der helfen und retten kann: Jesus Christus. Das Motiv seines Kommens in die Welt hat der Liederdichter Paul Gerhardt in einem Adventslied so ausgedrückt: Nichts, nichts hat dich getrieben / zu mir vom Himmelszelt / als das geliebte Lieben / damit du alle Welt in ihren Tausend Plagen und großen Jammerlast / die kein Mund kann aussagen / so fest umfangen hast. (Paul Gerhardt, EG 11). Ich frage mich: Worauf warte ich? Ich lese den Liedvers Zeile für Zeile und beziehe ihn auf mich. Ich bringe meine „Plagen“ vor den, der kommen will: Jesus Christus. (Quelle: Evangelischer Lebensbegleiter, S. 759)

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#935

 

 

5. Dezember 2020

Grafik GEP

 

 

 

4. Dezember 2020

Grafik GEP

 

 

 

3. Dezember 2020

Grafik GEP

 

 

2. Dezember 2020

Grafik Benjamin

 

 

1. Dezember 2020

Bild von Simone Holland auf Pixabay

 

Bei der Gestaltung des „In der Heimat wohnen“-Kalenders konnte jeder mitmachen. 

Nicht nur Projektgruppenmitglieder, auch die Gemeinde, das Bürgercafé-Team, Vereine, Chöre und Bürger lieferten für den digitalen Kalender kurze Videoclips (auch unser Posaunenchor ist mit dabei).

Herzliche Einladung zum digitalen Adventskalender der Projektgruppe „In der Heimat wohnen“ auf der Homepage der Gemeinde Altenkunstadt.

 

 

 

30. November 2020

 

 

29. November 2020

Bild von Gerhard G. auf Pixabay

1. Advent

Mit dem 1. Advent beginnt das neue Kirchenjahr.

Advent, das heißt Ankunft:

die Adventszeit ist eine Zeit der Vorbereitung

auf die Ankunft Jesu in dieser Welt,

eine Zeit der Vorfreude und der gespannten Erwartung:

„Macht hoch, die Tür, die Tor macht weit,

es kommt der Herr der Herrlichkeit!“

Ein König kommt

Wenn Politiker auf Staatsbesuch sind, genießen sie oft ein Bad in der Menge: Kinder winken mit Fähnchen, die Straßen sind mit Blumen geschmückt. Der Erste Advent ermuntert dazu, sich auf eine Ankunft vorzubereiten, deren Bedeutung nicht hoch genug einzuschätzen ist.

Auch Jesus wurde einst mit großem Jubel begrüßt, als er auf einen Esel in Jerusalem einzog. Die Menschen winkten mit Palmzweigen und legten Kleider auf die Straße – wie für einen König. „Macht die Tore weit!“ (Ps 24) heißt es auch im Advent. Es ist die Zeit der inneren Vorbereitung auf diesen besonderen König: mächtig, aber nicht zu fürchten, ein Herrscher, der Recht und Frieden bringt. Er sucht Einlass in mir /uns. Wer auf ihn wartet, hofft auf Frieden und eine gerechtere Welt. Ihn zu begrüßen heißt, die Herzen weit aufzumachen für Gott und die Menschen neben mir.

Adventskranz und Adventskalender

„… erst eins, dann zwei, dann drei dann vier …“, der Adventskranz mit seinen vier Kerzen ist aus der Adventszeit nicht wegzudenken. Dabei ist der ursprünglich evangelische Brauch noch gar nicht so alt: 1839 erfand ihn der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern (1808–1881) – eigentlich als eine Art Adventskalender. Im Betsaal des „Rauhen Hauses“ für bedürftige Kinder in Hamburg ließ er zum ersten Mal einen Kranz aus einem alten Wagenrad mit 24 Kerzen aufhängen: 20 kleine rote für die Werktage bis Weihnachten, vier dicke weiße für die Sonntage.

Das tägliche Anzünden der Kerzen bei Weihnachtsliedern und –geschichten sollte den Kindern das Warten auf Weihnachten verkürzen. Der runde Kranz aus Tannengrün, den wir heute in unsere Zimmer stellen, versinnbildlicht Harmonie, Ganzheit und Unendlichkeit. Das Grün der Zweige ist ein Zeichen für Hoffnung und Erwartung. Die vier Kerzen weisen auf das Licht hin, das Christus in die Welt gebracht hat: Finsternis und Tod haben nicht das letzte Wort. Den Adventskalender, wie wir ihn heute kennen, gibt es erst seit einem guten Jahrhundert: 1903 brachte ein evangelischer Verleger aus München den ersten gedruckten „Türchenkalender“ heraus. Auf diesem Weg den Kindern das Warten auf Weihnachten zu erleichtern, später zu versüßen, gewann schnell an Beliebtheit. Heute gibt es Adventskalender in allen erdenklichen Formen und Gestalten.

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#926

 

 

 

28. November 2020

Grafik GEP

 

 

27. November 2020

Bild von feworave auf Pixabay

Grafik GEP

 

 

26. November 2020

Grafik GEP

 

 

25. November 2020

Grafik Anold

 

 

24. November 2020

Grafik Benjamin

 

 

 

 

23. November 2020

Grafik GEP

 

 

22. November 2020

Bild von Myriams-Fotos auf Pixabay

 

Ewigkeitssonntag

„Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen,

und der Tod wird nicht mehr sein,

noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein;

denn das Erste ist vergangen“.

Diese gewaltige Vision aus dem letzten Buch der Bibel

prägt den letzten Sonntag des Kirchenjahres.

Der Blick geht hinaus über die Zeit hin zu Gottes Ewigkeit.

Ein neuer Himmel, eine neue Erde

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert.

Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt – in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht – auch gegen das Leid und den Tod – gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

Totengedenken – Kerzenanzünden virtuelles Gedenkbuch

Am Ewigkeitssonntag laden viele Kirchengemeinden die Angehörigen der Verstorbenen des zu Ende gehenden Kirchenjahres ein. In einem ruhigen, oft von Kirchenmusik begleiteten Gottesdienst werden die Namen der Toten verlesen und Kerzen für sie angezündet. Oft besteht darüber hinaus noch die Gelegenheit, persönlich für verstorbene Angehörige ein Licht zu entzünden.

Manche Gemeinden halten Andacht auf dem Friedhof und hören dort die Botschaft von der Auferstehung. In den letzten Jahren hat sich die Chatandacht zum Ewigkeitssonntag als moderne Form des Totengedenkens etabliert. Bis zum Ewigkeitssonntag können Angehörige und Freunde Namen ihrer Verstorbenen in ein Trauerbuch auf trauernetz.de eintragen. Diese Namen werden während der Online-Andacht im Chat eingeblendet und im Gebet vor Gott gebracht. Im Anschluss beten die Chatteilnehmerinnen und –teilnehmer gemeinsam das Vaterunser und bitten um Gottes Segen. Trauernetz, ein Angebot verschiedener Landeskirchen in Deutschland und der VELKD, bietet auch die Möglichkeit, online Gedenkseiten für Verstorbene anzulegen.

 

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#904

 

 

21. November 2020

Grfik GEP

 

 

20. November 2020

Grafik GEP

 

 

 

19. November 2020

Grafik GEP

 

 

18. November 2020

Grafik GEP

 

 

17. November 2020

Grafik GEP

 

 

16. November 2020

Grafik GEP

 

 

15. November 2020

Bild von Free-Photos auf Pixabay

Vorletzter Sonntag d. Kj.

„Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern,

das habt ihr mir getan“,

heißt es im Gleichnis vom Weltgericht.

Dem Horizont des Gerichts stellt der Wochenspruch

die bleibende Verbindung mit Christus an die Seite:

„Leben wir, so leben wir dem Herrn;

sterben wir, so sterben wir dem Herrn.

Darum: wir leben oder sterben,

so sind wir des Herrn“.

Der vorletzte Sonntag des Kirchenjahres wird in der

Regel als Friedenssonntag oder Volkstrauertag gefeiert.

Ein gerechtes Gericht

Wer kennt sie nicht, die Gerichtsdarstellungen mittelalterlicher Kathedralen? Die Zeiten, in denen grässliche Fratzen uns Furcht einflößten, sind Gott-sei-Dank längst vorbei.

Und doch spricht die Bibel vom Jüngsten Gericht. Nicht nur wegen der Opfer, denen zu Lebzeiten kein Recht widerfuhr, ist der Gedanke unverzichtbar. Wer gerichtet wird, wird neu ausgerichtet auf den Weg der Barmherzigkeit und der Liebe. Das kann schmerzhaft sein. Aber es ist kein gnadenloser Richter, den wir erwarten: Hiob, der sich von Gott gestraft fühlt und sich doch nach seiner Gnade und Zuwendung sehnt, das Gleichnis von der Witwe, die den Richter bestürmt und letztlich Recht erlangt – sie zeigen: Gott richtet nicht nach menschlichen Maßstäben – er ist barmherzig. Deswegen steht auch uns kein letztes Urteil zu. Der Blick Gottes, so vermittelt der vorletzte Sonntag im Kirchenjahr, kann eine Erlösung sein. Denn er bringt ans Tageslicht, wie wir eigentlich sein sollten: heil und gut. Von dieser Erwartung her können Christen heute schon ihr Leben barmherziger gestalten.

Trauer gestalten

Fragen nach der eigenenen Endlichkeit, Sterben und Trauer prägen die Stimmung am Ende des Kirchenjahres.

Für Trauernde können die ganz alltäglichen Verrichtungen plötzlich sehr fremd werden. Das Aufstehen und Zubettgehen, das Kochen und Essen und alle Dinge des Haushalts werden manchmal zur Last. Da hilft es, wenn diese wie ein Ritual, mit Andacht und langsam vollzogen werden. Ziehen Sie jeden Morgen zu einer bestimmten Zeit die Vorhänge in Ihrem Schlafzimmer, Ihrem Wohnzimmer zur Seite und begrüßen Sie den neuen Tag. Dabei ist es völlig unerheblich, wie Ihnen zumute ist. Tun Sie es einfach regelmäßig. Es wird bewirken, was es besagt: Der neue Tag, das neue Licht wird Ihnen „ein-fallen.“ Und am Abend bedanken Sie den Tag, egal, wie er war. Schließen Sie die Vorhänge oder das Rollo ganz bewusst. Und legen Sie sich selbst und Ihre Nacht in eine größere Hand. (Quelle: Brigitte Enzner-Probst: Trauer leben, Rituale, Segensworte und Gebete, Claudius Verlag, München 2010, 2. Auflage)

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#922

 

 

14. November 2020

Grafik GEP

 

 

13. November 2020

Grafik GEP

 

 

12. November 2020

Grafik GEP

 

 

11. November 2020

Grafik GEP

 

 

Grafik Benajamin

 

 

10. November 2020

 

Zum Geburtstag von Martin Luther

Grafik GEP

 

 

 

 

9. November 2020

 

 

 

 

 

Wir beten:

O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe übe, wo man sich hasst,
dass ich verzeihe, wo man sich beleidigt,
dass ich verbinde, da, wo Streit ist,
dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht,
dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt,
dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält,
dass ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert,
dass ich Freude mache, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass du mich trachten:
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe. Denn wer da hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.

Franz von Assisi

 

 

8. November 2020

Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

 

Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

Die Sehnsucht nach Erneuerung prägt den

Drittletzten Sonntag des Kirchenjahres.

Woran erkennen wir, dass Gottes Reich angebrochen ist?

Wann wird endlich Frieden sein?

„Selig sind, die Frieden stiften;

denn sie werden Gottes Kinder heißen“,

heißt es im Wochenspruch.

Die Erneuerung beginnt schon jetzt –

und steht noch aus. In dieser Spannung leben wir.

Gottes Reich unter uns

„Die Erkenntnis traf ihn wie ein Blitz“ – viele erfahren das. Als hätte sich ein Schleier gehoben, sehen wir plötzlich klar. Mit ähnlichen Bildern beschreibt die Bibel Jesu Wiederkommen.

Unvermittelt, dennoch unmissverständlich bricht Gottes Gegenwart in unsere Welt – Hoffnung für alle, die unter der Vergeblichkeit ihres Tuns und ihrer Begrenztheit leiden. Hoffnung aber auch für die gesamte geplagte Schöpfung, die oft genug unter dem Menschen stöhnt. Die alten Verheißungen eines Friedensreichs für alle Menschen, in dem Schwerter zu Pflugscharen geschmiedet werden und „Gerechtigkeit und Frieden sich küssen“ – in Jesus Christus sind sie ganz nah gekommen. Darum mahnt der drittletzte Sonntag im Kirchenjahr zur Wachsamkeit und zur entschiedenen Ausrichtung auf ihn. Wo Menschen in seinem Geist leben, wo sie Barmherzigkeit zeigen, keine Vergeltung üben und selbst auf ihre Feinde zugehen, da kann immer wieder flüchtig Gottes Reich aufblitzen.

Ökumenische Friedensdekade

Seit 1980 gibt es die „Ökumenische Friedensdekade“ als Gebets- und Aktionswoche für den Frieden.

Das Motto „Schwerter zu Pflugscharen“ war von Anfang an das Symbol der Friedensdekade in der DDR und wurde hier zum Anlass politischer Auseinandersetzungen. Es wurde auch im Westen übernommen. Bis heute prägt die Friedensdekade die zehn Tage zwischen dem drittletzten Sonntag des Kirchenjahres und dem Buß- und Bettag. Gemeinden feiern Gottesdienste und Friedensandachten und weisen mit Veranstaltungen auf die Friedensdekade hin. Jedes Jahr trägt ein besonderes biblisches Motto. Das Gebet für den Frieden steht dabei stets im Mittelpunkt.

Von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#902

 

 

7. November 2020

Grafik GEP

 

 

6. November 2020

Grafik GEP

 

 

 

5. November 2020

Grafik GEP

 

 

 

4. November 2020

Grafik Benjamin

 

 

3. November 2020

Grafik GEP

 

 

2. November 2020

Hier gehts zur Bastelanleitung

 

 

1. November 2020

Bild von michel kwan auf Pixabay

 

21. So. n. Trinitatis

Christlicher Glaube bewährt sich in der Welt.

„Suchet der Stadt Bestes“,

„Überwindet das Böse mit Gutem“ –

solche Sätze fordern zum Handeln heraus.

Das ist nicht immer leicht, denn die Worte Jesu,

zumal aus der Bergpredigt,sind radikal.

„Liebet eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen“,

heißt es im Evangelium.

Böses mit Gutem überwinden

Frieden schaffen ohne Waffen! In unserer Zeit wird das immer wieder in Frage gestellt. Müssen Christen angesichts der Terrorgefahr nicht auch zur Aufrüstung mahnen?

Der 21. Sonntag nach Trinitatis empfiehlt einen ganz anderen Widerstand: die Wahrheit beim Namen zu nennen und für den Frieden einzutreten. Das ist kein feiges Hinnehmen, sondern eine mutige Entscheidung, mit anderen Waffen zu kämpfen: Mit dem Gebet für das Wohlergehen der Eroberer und mit der Bereitschaft, das Böse mit Gutem zu überwinden. Manche meinen, das gelte nur im Privaten. Doch käme nicht mancher Konflikt erst gar nicht auf, wenn Gerechtigkeit geschähe? Liefe nicht manche Aggression ins Leere, wenn sie durch Freundlichkeit entkräftet würde oder man sich freundlich trennen würde, wie Abraham und Lot? Verständlich, dass diese Botschaft immer wieder zu Dissonanzen führt, auch unter Christen.

„Herr, mach mich zu einem Werkzeug Deines Friedens“

So betete Franz von Assisi. Frieden hat nicht nur mit der großen Weltpolitik zu tun, sondern er fängt bei jedem und jeder einzelnen an.

Wo bin ich friedlos? Wo bin ich aufgefordert, mich für den Frieden einzusetzen? Eine Meditation des großen Friedensgebet von Franziskus kann dabei helfen: Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens, dass ich Liebe übe, wo man hasst; dass ich verzeihe, wo man beleidigt; dass ich verbinde, wo Streit ist; dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht; dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt; dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält; dass ich Licht entzünde, wo die Finsternis regiert; dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#901

 

 

31. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

30. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

29. Oktober 2020

 

Grafik GEP

 

28. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

27. Pktober2020

Grafik GEP

 

 

26. Oktober 2020

Grafik Badel

 

 

25. Oktober 2020

Bild von Pexels auf Pixabay

 

 

20. So. n. Trinitatis

„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

und was der Herr von dir fordert:

nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben

und demütig sein vor deinem Gott“ –

was heißt das im Alltag?

Was bedeutet das in ganz konkreten Fragen,

bei strittigen Themen?

Der heutige Sonntag fragt nach dem Sinn von Ordnungen –

und spart auch unbequeme Themen nicht aus.

 

Regeln zum guten Leben

Was ist richtig? Was ist falsch? In einer Welt, in der ich oft nur Grautöne sehe, hätte ich das gerne: klare moralische Grundregeln und Verhaltensmaßstäbe, an denen ich mich ausrichten kann.

Der 20. Sonntag nach Trinitatis kommt diesem Bedürfnis entgegen und zeigt Wege zum guten Leben auf: die Bibel, die einen würdigen und respektvollen Umgang miteinander lehrt, und Institutionen wie die Ehe, die das Zusammenleben zweier Menschen gut ordnet. Vor allen Ordnungen steht jedoch Gottes Treue, sein Bund mit den Menschen und seine Liebe, die stark ist wie der Tod. Wer nach Gott in seinem täglichen Leben fragt und nach dem, was den Menschen dient, der wird Regeln nie sklavisch anwenden, sondern im christlichen Geist der Liebe und der Freiheit.

Bibel Teilen

Eine Art sich Gottes Wort zu nähern ist das gemeinsame Lesen in der Bibel.

Dazu bietet sich das „Bibel-Teilen“ an, das in mehreren Schritten vorgeht und das Gruppen selbständig durchführen können. Es geht nicht um richtig und falsch, sondern um das, was das Bibelwort in uns anklingen lässt. Es geht um gemeinsames Zuhören und Austausch. Am Ende des Gesprächs steht die Frage, zu welchem Tun der Text jeden einzelnen leitet. Hier liegen „Gottes Wort hören“ und „Liebe üben“ ganz nah beisammen.

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#899

 

 

24. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

23. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

22. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

21. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

20. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

19. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

 

18. Oktober 2020

Bild von saulhm auf Pixabay

 

19. So. n. Trinitatis

„Heile du mich Herr, so werde ich heil“:

Die Erzählung von der Heilung des Gichtkranken

macht uns am heutigen Sonntag deutlich,

dass der Mensch nicht allein aus dem Leib besteht,

der krank werden und sterben kann.

Wenn Jesus heilt,

so heilt er immer den ganzen Menschen.

Heil und Heilung

Es gilt als bewiesen, dass Christen gesünder sind als andere Menschen. Sie haben weniger psychischen Stress, heißt es, und bessere Wege der Verarbeitung.

Und trotzdem sind auch Christen nicht vor Krankheit gefeit. Seelische Belastungen können krank machen. Sehr sensibel reagiert unser Organismus auf unsere inneren Nöte. Der 19. Sonntag nach Trinitatis schafft einen Zusammenhang zwischen seelischer Entlastung und körperlicher Heilung. Gottes immer neue Zuwendung ist es, die den Menschen gesund macht. Jesus vergibt einem Gelähmten seine Sünden, bevor er ihn heilt. So sollen auch christliche Gemeinden für Kranke beten und Sünden vergeben. „Willst du gesund werden?“ Diese nur scheinbar absurde Frage trifft. Ist es nicht leichter, im Alten zu verharren? Bin ich bereit, mich von Gott anrühren zu lassen – wenn ich dabei mein Leben ändern und ein neuer Mensch werden muss?

Heilende Nähe

„Wussten Sie schon, dass die Nähe eines Menschen gesund machen, krank machen, tot und lebendig machen kann?“, schreibt Wilhelm Willms.

Ja, es gibt Leute, bei denen ich mich besser fühle, wenn ich nur in ihre Nähe komme. Und umgekehrt weiß ich um Menschen, die Nähe brauchen. Wer bedarf gerade meiner Zuwendung besonders? Und wessen Nähe ist wohltuend für mich? Wilhelm Wilms schreibt weiter: „Wussten Sie schon, dass das Wegbleiben eines Menschen sterben lassen kann, dass das Kommen eines Menschen wieder leben lässt?“ Ist da von mir die Rede? Oder vielleicht auch von einem ganz anderen – Jesus vielleicht?

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#898

 

17. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

16. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

15. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

14. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

13. Oktober 2020

Grafik Benjamin

 

 

 

12. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

11. Oktober 2020

Bild von lobpreis auf Pixabay

 

 

 

18. So n. Trinitatis

 

„Was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?“

Wer so fragt, kann bei der Antwort nur traurig werden wie der reiche Jüngling.

Wenn wir uns das ewige Leben durch gute Taten verdienen wollen,

können wir nur scheitern. Wichtiger ist die Ausrichtung –

auf Gott und den Nächsten, nicht auf Besitz.

Und Gott tut das Seine dazu:

„Bei den Menschen ist's unmöglich, aber nicht bei Gott;

denn alle Dinge sind möglich bei Gott.“

 

Verantwortungsvoll leben

Das eine geht nicht ohne das andere: Man kann noch so sehr für Gott eifern, ohne die Liebe zu anderen Menschen bleibt man ihm fern. Man kann sich noch so sehr für andere aufarbeiten, ohne die Rückbindung, ohne die Liebe zu Gott fehlt das Fundament.

Um die Ernsthaftigkeit des Lebens im Glauben geht es am 18. Sonntag nach Trinitatis. Die zehn Gebote, die den Weg zur Gottes- und Nächstenliebe weisen, müssen im Zusammenleben Ausdruck finden: in einer Gemeinschaft, die die Schwachen ehrt und Gastfreundschaft übt, die sich nicht übereinander erhebt, sich gegenseitig zum Glauben ermuntert, sich für den Frieden einsetzt und die von Gebet getragen wird. Glaube wird in den Werken konkret und erschöpft sich doch nicht darin. Der reiche Mann, der alle Gebote erfüllt, verfehlt sein Leben, weil er sich nicht ganz auf Gott verlässt. Ist es denn so schwer, gottgefällig zu leben? Bei Menschen schon, sagt Jesus, nicht aber bei Gott.

Regeln für unsere Zeit

Die Zehn Gebote sind nicht als mahnender Zeigefinger, sondern als ein weiter Rahmen gedacht, der gutes Zusammenleben ermöglicht.

Gehen Sie doch einmal die Gebote durch: Welche sind für unsere Gemeinschaft nötig? Womit haben Sie Schwierigkeiten? Bräuchten die Gebote vielleicht heute eine Ergänzung? Und wenn ja, wie müsste diese Ergänzung aussehen? Menschenrechte? Schutz der Umwelt? Formulieren Sie doch einmal für sich zehn Gebote für das 21. Jahrhundert. Würden sie sich stark von den biblischen unterscheiden? Oder vielleicht gar nicht?

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#897

 

 

 

10. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

NIcht vergessen - morgen ist bei uns Kerwa. Mehr Infos gibt es hier.

 

 

9. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

8. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

7. Oktober 2020

Grafik GEP - Lotz

 

 

6. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

5. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

4. Oktober 2020

Bild von congerdesign auf Pixabay

Erntedank

Alle gute Gabe kommt her von Gott

dem Herrn! Am Erntedankfest ist die Kirche

festlich geschmückt mit Obst und Gemüse,

mit Kornähren und Sonnenblumen.

Traditionell steht der Dank für die Ernte im Mittelpunkt –

und dazu Dank für alles, was gelungen ist.

Das Erntedankfest erinnert daran:

Was wirklich wichtig ist im Leben,

können wir nur empfangen.

Reich beschenkt

Der Riesenkürbis und die volle Ähre, die Honigwabe und das Brot – im reich geschmückten Erntealtar kommen Fülle der Natur und Früchte der Arbeit recht zur Geltung.

Doch wir ernten mehr: Nahrung und Kleidung, jedes Wachsen und Gedeihen in Partnerschaft und Familie, große und kleine Erfolge im Beruf – da ist so viel, wofür wir danken können. Das Erntedankfest gibt der Dankbarkeit Raum und wendet sie hin zu Gott. Wer dankt, sieht nichts als selbstverständlich an und weiß sich von Gott reich beschenkt. Ängstliches Sammeln und übermäßiges Sorgen ist ihm fremd. Gottes Großzügigkeit steckt an. So lenkt der Sonntag den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus und ruft zum verantwortungsvollen Teilen von Besitz und Ressourcen auf. Wer so geben kann, dessen Quellen werden nie versiegen.

Erntedankaltar

In vielen Kirchengemeinden sind heute die Altäre festlich geschmückt: mit Obst und Gemüse, in ländlichen Gemeinden auch mit einer Erntekrone, die traditionell aus den vier Getreidesorten Roggen, Weizen, Hafer und Gerste gebunden wird.

In städtischen Gebieten wird der Schmuck manchmal durch Handwerkserzeugnisse ergänzt – auch sie sind Früchte der Arbeit. Bereits aus dem Mittelalter stammt die Tradition, dass die Gaben des Erntealtars bedürftigen Mitbürgern zugute kommen: Sie werden an Obdachlosenheime oder Tafeln gespendet. Aus Oberfranken stammt der Brauch des „Gott-sei-Dank-Brots“. Hier gestalten die Kirchengemeinden am Erntedankfest Gottesdienste und Aktionen zusammen mit den örtlichen Bäckereien. Wofür habe ich zu danken? Was durfte bei mir im vergangenen Jahr wachsen und reifen? Das Erntedankfest bietet Gelegenheit, darüber nachzudenken.

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#896

 

 

3. Oktober 2020

Grafik Benjamin

 

 

2. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

1. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

30. September 2020

Grafik GEP

 

 

29. September 2020

Grafik GEP

 

 

28. September 2020

Grafik GEP

 

 

27. September 2020

 

Bild von ShonEjai auf Pixabay

 

 

16. So. n. Trinitatis

„Lazarus, komm heraus“:

In keiner anderen Geschichte geht der,

der „die Auferstehung und das Leben“ ist,

so kämpferisch gegen den Tod an wie im

Evangelium dieses Sonntags von der

Auferweckung des Lazarus.

Dazu passt der Vers aus der Epistel:

Jesus hat „dem Tode die Macht genommen

und das Leben und ein

unvergängliches Wesen ans Licht gebracht“

Protest gegen den Tod

Das qualvolle Sterben eines Kindes, eine Naturkatastrophe, die tausende Leben auslöscht, ein Völkermord, der den Atem nimmt – Gründe zum Zweifeln angesichts des Todes gibt es genug.

Dem stellt der 16. Sonntag nach Trinitatis das Angreifbarste und Wichtigste des christlichen Glaubens entgegen: Wir mögen hier und jetzt den Tod erleiden – durch Christus verliert der Tod seine Macht. Das geschah schon zu Jesu Lebzeiten, als er Menschen dem Tod abrang. Durch Jesu Sterben und Auferstehen ist der Tod endgültig besiegt. Was die Psalmen besangen wird in Jesus für Christen Wirklichkeit: „Du wirst meine Seele nicht dem Tode lassen!“ Aus dieser Hoffnung erwächst ein „Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“, der alle Furcht vertreiben will. Gottes Güte ist mächtiger als der Tod – sich daran zu halten und darauf zu vertrauen, dazu ermutigt dieser Sonntag.

Hoffnung einüben

„Der Tod hat keine Macht mehr“ – was für ein steiler Satz! Wie wäre es denn, das einmal versuchsweise anzunehmen?

Dazu wage ich ein Experiment: Von Tod höre und lese ich täglich – ob über die Nachrichten oder im privaten Bereich. Oft blende ich das aus. Heute höre ich aber genau hin und setze in Gedanken hinter jede Hiobsbotschaft: „Das ist nicht das Ende.“ Oder: „Der Tod wird nicht siegen.“ Am Abend schaue ich, was ich erlebt habe: Bin ich kämpferischer geworden? Nehme ich nicht mehr alles hin? Ist meine Hoffnung gewachsen?

 

 

 

26. September 2020

Grafik GEP-Lotz

 

 

25. September 2020

Grafik GEP

 

 

24. September 2020

Grafik GEP

 

 

23. September 2020

Grafik GEP

 

 

 

22. September 2020

 

Grafik GEP

 

 

21. September 2020

Grafik GEP

 

 

20. September 2020

 

Bild von Daniel Reche auf Pixabay

 

 

15. So. n. Trinitatis

Sorgt euch nicht!

Leichter gesagt als getan.

Sorge um Nahrung und Kleidung,

Sorge um Erkenntnis und Teilhabe –

oft genug wird daraus ein unruhiges Grübeln,

ein inneres Getrieben-Sein.

Der 15. Sonntag nach Trinitatis ist eine Schule

der Sorglosigkeit im besten Sinne:

„Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch!“

 

Sorgt euch nicht!

Oft wächst mir mein Leben über den Kopf. Ein dickes Paket von Sorgen scheint mich niederzudrücken. Um meine Zukunft, meine Kinder, anstehende Entscheidungen.

Und dann die vielen Fragen: Werde ich gut ankommen? Wie schaffe ich das enorme Arbeitspensum? Was soll ich sagen? Was anziehen? Manchmal raubt mir das den Schlaf. Doch vieles erweist sich nach Wochen als unbegründet. „Sorgt euch doch nicht so viel“ – dieses Wort Jesu steht über dem 15. Sonntag nach Trinitatis. Der Gott, der in der Schöpfung für seine Menschen reich gesorgt hat, der den kinderlosen Abraham zum Stammvater eines großen Volkes machte, der wird sich auch weiter um uns kümmern – auch durch die Fürsorge anderer. Im Vertrauen darauf könnten wir das Sorgen aufgegeben und frei werden für ein Leben, das sich nur auf Gott verlässt. Ja, wenn der Glaube nur größer wäre!

Den Tag beginnen

„Heute habe ich viel zu tun. Deshalb muss ich heute viel beten.“ Dieser Satz von Martin Luther kann heute noch als Tipp für einen gelungenen Tagesstart gelten. Es macht einen Unterschied, ob ich in den Tag hetze oder ihn gesammelt beginne. Das braucht gar nicht lange zu sein.

Ein Psalm, die Tageslosung, eine kurze, stille Zeit, in der ich mir meine Aufgaben vor Augen führe, die heute vor mir liegen, und die Menschen, mit denen ich es heute zu tun habe. Vielleicht einige Minuten, in denen ich versuche, an gar nichts zu denken. Ein Gebet, in dem ich Gott meinen Tag anbefehle oder ein Vaterunser. Mehr ist gut – aber das reicht, um sich innerlich vorzubereiten. Manche bevorzugen ein Körpergebet, um Geist und Körper zu wecken. Jeder wird hier mit der Zeit seine eigene Form entwickeln.

Von der Seite Kirchenjahr evangelisch https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#893

 

19. September 2020

Grafik GEP

 

 

18. September 2020

Grafik GEP

 

 

17. September 2020

Grafik GEP

 

 

 

16. September 2020

Grafik Benjamin

15. September 2020

Grafik GEP

 

 

14. September 2020

Grafik Lenz

 

 

 

 

 

 

 

13. September 2020

giografiche / Pixabay

 

 

Ach, denk ich, bist du hier so schön

und lässt du’s uns so lieblich gehn

auf dieser armen Erden:

Was will doch wohl nach dieser Welt

dort in dem reichen Himmelszelt

und güldnen Schlosse werden,

und güldnen Schlosse werden!

 

 

 

12. September 2020

KitzD66 / Pixabay

 

Ich selber kann und mag nicht ruhn,

des großen Gottes großes Tun

erweckt mir alle Sinnen;

ich singe mit, wenn alles singt,

und lasse, was dem Höchsten klingt,

aus meinem Herzen rinnen,

aus meinem Herzen rinnen.

 

 

11. September 2020

JulkaWild / Pixabay

 

Der Weizen wächset mit Gewalt;

darüber jauchzet Jung und Alt

und rühmt die große Güte

des, der so überfließend labt

und mit so manchem Gut begabt

das menschliche Gemüte,

das menschliche Gemüte.

 

 

10. September 2020

Foto Didgeman / Pixabay

 

Die unverdrossne Bienenschar

fliegt hin und her, sucht hier und da

ihr edle Honigspeise;

des süßen Weinstocks starker Saft

bringt täglich neue Stärk und Kraft

in seinem schwachen Reise,

in seinem schwachen Reise.

 

9. September 2020

OliverVoigt / Pixabay

 

Die Bächlein rauschen in dem Sand

und malen sich an ihrem Rand

mit schattenreichen Myrten;

die Wiesen liegen hart dabei

und klingen ganz vom Lustgeschrei

der Schaf und ihrer Hirten,

der Schaf und ihrer Hirten.

 

8. September 2020

Foto MabelAmber / Pixabay

 

 

Die Glucke führt ihr Völklein aus,

der Storch baut und bewohnt sein Haus,

das Schwälblein speist die Jungen,

der schnelle Hirsch, das leichte Reh

ist froh und kommt aus seiner Höh

ins tiefe Gras gesprungen,

ins tiefe Gras gesprungen.

 

7. September 2020

Foto A. Krausche

 

 

 

Die Lerche schwingt sich in die Luft,

das Täublein fliegt aus seiner Kluft

und macht sich in die Wälder;

die hoch begabte Nachtigall

ergötzt und füllt mit ihrem Schall

Berg, Hügel, Tal und Felder,

Berg, Hügel, Tal und Felder.

 

6. September 2020

Foto S. Krausche

 

 

Die Bäume stehen voller Laub,

das Erdreich decket seinen Staub

mit einem grünen Kleide;

Narzissus und die Tulipan,

die ziehen sich viel schöner an

als Salomonis Seide,

als Salomonis Seide.

 

5. September 2020

Foto Catkin / Pixabay

 

 

Geh aus, mein Herz, und suche Freud

in dieser lieben Sommerzeit

an deines Gottes Gaben;

schau an der schönen Gärten Zier

und siehe, wie sie mir und dir

sich ausgeschmücket haben,

sich ausgeschmücket haben.

 

 

4. September2020

 

Grafik GEP

 

3. September 2020

Grafik GEP

 

 

2. September 2020

Grafik GEP

 

 

1. September 2020

Grafik Benjamin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19. März 2020