Nicht alles ist abgesagt!

29. November 2020

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1. Advent

Mit dem 1. Advent beginnt das neue Kirchenjahr.

Advent, das heißt Ankunft:

die Adventszeit ist eine Zeit der Vorbereitung

auf die Ankunft Jesu in dieser Welt,

eine Zeit der Vorfreude und der gespannten Erwartung:

„Macht hoch, die Tür, die Tor macht weit,

es kommt der Herr der Herrlichkeit!“

Ein König kommt

Wenn Politiker auf Staatsbesuch sind, genießen sie oft ein Bad in der Menge: Kinder winken mit Fähnchen, die Straßen sind mit Blumen geschmückt. Der Erste Advent ermuntert dazu, sich auf eine Ankunft vorzubereiten, deren Bedeutung nicht hoch genug einzuschätzen ist.

Auch Jesus wurde einst mit großem Jubel begrüßt, als er auf einen Esel in Jerusalem einzog. Die Menschen winkten mit Palmzweigen und legten Kleider auf die Straße – wie für einen König. „Macht die Tore weit!“ (Ps 24) heißt es auch im Advent. Es ist die Zeit der inneren Vorbereitung auf diesen besonderen König: mächtig, aber nicht zu fürchten, ein Herrscher, der Recht und Frieden bringt. Er sucht Einlass in mir /uns. Wer auf ihn wartet, hofft auf Frieden und eine gerechtere Welt. Ihn zu begrüßen heißt, die Herzen weit aufzumachen für Gott und die Menschen neben mir.

Adventskranz und Adventskalender

„… erst eins, dann zwei, dann drei dann vier …“, der Adventskranz mit seinen vier Kerzen ist aus der Adventszeit nicht wegzudenken. Dabei ist der ursprünglich evangelische Brauch noch gar nicht so alt: 1839 erfand ihn der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern (1808–1881) – eigentlich als eine Art Adventskalender. Im Betsaal des „Rauhen Hauses“ für bedürftige Kinder in Hamburg ließ er zum ersten Mal einen Kranz aus einem alten Wagenrad mit 24 Kerzen aufhängen: 20 kleine rote für die Werktage bis Weihnachten, vier dicke weiße für die Sonntage.

Das tägliche Anzünden der Kerzen bei Weihnachtsliedern und –geschichten sollte den Kindern das Warten auf Weihnachten verkürzen. Der runde Kranz aus Tannengrün, den wir heute in unsere Zimmer stellen, versinnbildlicht Harmonie, Ganzheit und Unendlichkeit. Das Grün der Zweige ist ein Zeichen für Hoffnung und Erwartung. Die vier Kerzen weisen auf das Licht hin, das Christus in die Welt gebracht hat: Finsternis und Tod haben nicht das letzte Wort. Den Adventskalender, wie wir ihn heute kennen, gibt es erst seit einem guten Jahrhundert: 1903 brachte ein evangelischer Verleger aus München den ersten gedruckten „Türchenkalender“ heraus. Auf diesem Weg den Kindern das Warten auf Weihnachten zu erleichtern, später zu versüßen, gewann schnell an Beliebtheit. Heute gibt es Adventskalender in allen erdenklichen Formen und Gestalten.

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28. November 2020

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27. November 2020

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26. November 2020

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25. November 2020

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24. November 2020

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23. November 2020

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22. November 2020

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Ewigkeitssonntag

„Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen,

und der Tod wird nicht mehr sein,

noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein;

denn das Erste ist vergangen“.

Diese gewaltige Vision aus dem letzten Buch der Bibel

prägt den letzten Sonntag des Kirchenjahres.

Der Blick geht hinaus über die Zeit hin zu Gottes Ewigkeit.

Ein neuer Himmel, eine neue Erde

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert.

Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt – in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht – auch gegen das Leid und den Tod – gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

Totengedenken – Kerzenanzünden virtuelles Gedenkbuch

Am Ewigkeitssonntag laden viele Kirchengemeinden die Angehörigen der Verstorbenen des zu Ende gehenden Kirchenjahres ein. In einem ruhigen, oft von Kirchenmusik begleiteten Gottesdienst werden die Namen der Toten verlesen und Kerzen für sie angezündet. Oft besteht darüber hinaus noch die Gelegenheit, persönlich für verstorbene Angehörige ein Licht zu entzünden.

Manche Gemeinden halten Andacht auf dem Friedhof und hören dort die Botschaft von der Auferstehung. In den letzten Jahren hat sich die Chatandacht zum Ewigkeitssonntag als moderne Form des Totengedenkens etabliert. Bis zum Ewigkeitssonntag können Angehörige und Freunde Namen ihrer Verstorbenen in ein Trauerbuch auf trauernetz.de eintragen. Diese Namen werden während der Online-Andacht im Chat eingeblendet und im Gebet vor Gott gebracht. Im Anschluss beten die Chatteilnehmerinnen und –teilnehmer gemeinsam das Vaterunser und bitten um Gottes Segen. Trauernetz, ein Angebot verschiedener Landeskirchen in Deutschland und der VELKD, bietet auch die Möglichkeit, online Gedenkseiten für Verstorbene anzulegen.

 

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21. November 2020

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20. November 2020

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19. November 2020

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18. November 2020

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17. November 2020

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16. November 2020

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15. November 2020

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Vorletzter Sonntag d. Kj.

„Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern,

das habt ihr mir getan“,

heißt es im Gleichnis vom Weltgericht.

Dem Horizont des Gerichts stellt der Wochenspruch

die bleibende Verbindung mit Christus an die Seite:

„Leben wir, so leben wir dem Herrn;

sterben wir, so sterben wir dem Herrn.

Darum: wir leben oder sterben,

so sind wir des Herrn“.

Der vorletzte Sonntag des Kirchenjahres wird in der

Regel als Friedenssonntag oder Volkstrauertag gefeiert.

Ein gerechtes Gericht

Wer kennt sie nicht, die Gerichtsdarstellungen mittelalterlicher Kathedralen? Die Zeiten, in denen grässliche Fratzen uns Furcht einflößten, sind Gott-sei-Dank längst vorbei.

Und doch spricht die Bibel vom Jüngsten Gericht. Nicht nur wegen der Opfer, denen zu Lebzeiten kein Recht widerfuhr, ist der Gedanke unverzichtbar. Wer gerichtet wird, wird neu ausgerichtet auf den Weg der Barmherzigkeit und der Liebe. Das kann schmerzhaft sein. Aber es ist kein gnadenloser Richter, den wir erwarten: Hiob, der sich von Gott gestraft fühlt und sich doch nach seiner Gnade und Zuwendung sehnt, das Gleichnis von der Witwe, die den Richter bestürmt und letztlich Recht erlangt – sie zeigen: Gott richtet nicht nach menschlichen Maßstäben – er ist barmherzig. Deswegen steht auch uns kein letztes Urteil zu. Der Blick Gottes, so vermittelt der vorletzte Sonntag im Kirchenjahr, kann eine Erlösung sein. Denn er bringt ans Tageslicht, wie wir eigentlich sein sollten: heil und gut. Von dieser Erwartung her können Christen heute schon ihr Leben barmherziger gestalten.

Trauer gestalten

Fragen nach der eigenenen Endlichkeit, Sterben und Trauer prägen die Stimmung am Ende des Kirchenjahres.

Für Trauernde können die ganz alltäglichen Verrichtungen plötzlich sehr fremd werden. Das Aufstehen und Zubettgehen, das Kochen und Essen und alle Dinge des Haushalts werden manchmal zur Last. Da hilft es, wenn diese wie ein Ritual, mit Andacht und langsam vollzogen werden. Ziehen Sie jeden Morgen zu einer bestimmten Zeit die Vorhänge in Ihrem Schlafzimmer, Ihrem Wohnzimmer zur Seite und begrüßen Sie den neuen Tag. Dabei ist es völlig unerheblich, wie Ihnen zumute ist. Tun Sie es einfach regelmäßig. Es wird bewirken, was es besagt: Der neue Tag, das neue Licht wird Ihnen „ein-fallen.“ Und am Abend bedanken Sie den Tag, egal, wie er war. Schließen Sie die Vorhänge oder das Rollo ganz bewusst. Und legen Sie sich selbst und Ihre Nacht in eine größere Hand. (Quelle: Brigitte Enzner-Probst: Trauer leben, Rituale, Segensworte und Gebete, Claudius Verlag, München 2010, 2. Auflage)

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14. November 2020

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13. November 2020

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12. November 2020

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11. November 2020

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10. November 2020

 

Zum Geburtstag von Martin Luther

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9. November 2020

 

 

 

 

 

Wir beten:

O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe übe, wo man sich hasst,
dass ich verzeihe, wo man sich beleidigt,
dass ich verbinde, da, wo Streit ist,
dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht,
dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt,
dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält,
dass ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert,
dass ich Freude mache, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass du mich trachten:
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe. Denn wer da hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.

Franz von Assisi

 

 

8. November 2020

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Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

Die Sehnsucht nach Erneuerung prägt den

Drittletzten Sonntag des Kirchenjahres.

Woran erkennen wir, dass Gottes Reich angebrochen ist?

Wann wird endlich Frieden sein?

„Selig sind, die Frieden stiften;

denn sie werden Gottes Kinder heißen“,

heißt es im Wochenspruch.

Die Erneuerung beginnt schon jetzt –

und steht noch aus. In dieser Spannung leben wir.

Gottes Reich unter uns

„Die Erkenntnis traf ihn wie ein Blitz“ – viele erfahren das. Als hätte sich ein Schleier gehoben, sehen wir plötzlich klar. Mit ähnlichen Bildern beschreibt die Bibel Jesu Wiederkommen.

Unvermittelt, dennoch unmissverständlich bricht Gottes Gegenwart in unsere Welt – Hoffnung für alle, die unter der Vergeblichkeit ihres Tuns und ihrer Begrenztheit leiden. Hoffnung aber auch für die gesamte geplagte Schöpfung, die oft genug unter dem Menschen stöhnt. Die alten Verheißungen eines Friedensreichs für alle Menschen, in dem Schwerter zu Pflugscharen geschmiedet werden und „Gerechtigkeit und Frieden sich küssen“ – in Jesus Christus sind sie ganz nah gekommen. Darum mahnt der drittletzte Sonntag im Kirchenjahr zur Wachsamkeit und zur entschiedenen Ausrichtung auf ihn. Wo Menschen in seinem Geist leben, wo sie Barmherzigkeit zeigen, keine Vergeltung üben und selbst auf ihre Feinde zugehen, da kann immer wieder flüchtig Gottes Reich aufblitzen.

Ökumenische Friedensdekade

Seit 1980 gibt es die „Ökumenische Friedensdekade“ als Gebets- und Aktionswoche für den Frieden.

Das Motto „Schwerter zu Pflugscharen“ war von Anfang an das Symbol der Friedensdekade in der DDR und wurde hier zum Anlass politischer Auseinandersetzungen. Es wurde auch im Westen übernommen. Bis heute prägt die Friedensdekade die zehn Tage zwischen dem drittletzten Sonntag des Kirchenjahres und dem Buß- und Bettag. Gemeinden feiern Gottesdienste und Friedensandachten und weisen mit Veranstaltungen auf die Friedensdekade hin. Jedes Jahr trägt ein besonderes biblisches Motto. Das Gebet für den Frieden steht dabei stets im Mittelpunkt.

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7. November 2020

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6. November 2020

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5. November 2020

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4. November 2020

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3. November 2020

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2. November 2020

Hier gehts zur Bastelanleitung

 

 

1. November 2020

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21. So. n. Trinitatis

Christlicher Glaube bewährt sich in der Welt.

„Suchet der Stadt Bestes“,

„Überwindet das Böse mit Gutem“ –

solche Sätze fordern zum Handeln heraus.

Das ist nicht immer leicht, denn die Worte Jesu,

zumal aus der Bergpredigt,sind radikal.

„Liebet eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen“,

heißt es im Evangelium.

Böses mit Gutem überwinden

Frieden schaffen ohne Waffen! In unserer Zeit wird das immer wieder in Frage gestellt. Müssen Christen angesichts der Terrorgefahr nicht auch zur Aufrüstung mahnen?

Der 21. Sonntag nach Trinitatis empfiehlt einen ganz anderen Widerstand: die Wahrheit beim Namen zu nennen und für den Frieden einzutreten. Das ist kein feiges Hinnehmen, sondern eine mutige Entscheidung, mit anderen Waffen zu kämpfen: Mit dem Gebet für das Wohlergehen der Eroberer und mit der Bereitschaft, das Böse mit Gutem zu überwinden. Manche meinen, das gelte nur im Privaten. Doch käme nicht mancher Konflikt erst gar nicht auf, wenn Gerechtigkeit geschähe? Liefe nicht manche Aggression ins Leere, wenn sie durch Freundlichkeit entkräftet würde oder man sich freundlich trennen würde, wie Abraham und Lot? Verständlich, dass diese Botschaft immer wieder zu Dissonanzen führt, auch unter Christen.

„Herr, mach mich zu einem Werkzeug Deines Friedens“

So betete Franz von Assisi. Frieden hat nicht nur mit der großen Weltpolitik zu tun, sondern er fängt bei jedem und jeder einzelnen an.

Wo bin ich friedlos? Wo bin ich aufgefordert, mich für den Frieden einzusetzen? Eine Meditation des großen Friedensgebet von Franziskus kann dabei helfen: Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens, dass ich Liebe übe, wo man hasst; dass ich verzeihe, wo man beleidigt; dass ich verbinde, wo Streit ist; dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht; dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt; dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält; dass ich Licht entzünde, wo die Finsternis regiert; dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

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31. Oktober 2020

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30. Oktober 2020

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29. Oktober 2020

 

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28. Oktober 2020

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27. Pktober2020

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26. Oktober 2020

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25. Oktober 2020

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20. So. n. Trinitatis

„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

und was der Herr von dir fordert:

nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben

und demütig sein vor deinem Gott“ –

was heißt das im Alltag?

Was bedeutet das in ganz konkreten Fragen,

bei strittigen Themen?

Der heutige Sonntag fragt nach dem Sinn von Ordnungen –

und spart auch unbequeme Themen nicht aus.

 

Regeln zum guten Leben

Was ist richtig? Was ist falsch? In einer Welt, in der ich oft nur Grautöne sehe, hätte ich das gerne: klare moralische Grundregeln und Verhaltensmaßstäbe, an denen ich mich ausrichten kann.

Der 20. Sonntag nach Trinitatis kommt diesem Bedürfnis entgegen und zeigt Wege zum guten Leben auf: die Bibel, die einen würdigen und respektvollen Umgang miteinander lehrt, und Institutionen wie die Ehe, die das Zusammenleben zweier Menschen gut ordnet. Vor allen Ordnungen steht jedoch Gottes Treue, sein Bund mit den Menschen und seine Liebe, die stark ist wie der Tod. Wer nach Gott in seinem täglichen Leben fragt und nach dem, was den Menschen dient, der wird Regeln nie sklavisch anwenden, sondern im christlichen Geist der Liebe und der Freiheit.

Bibel Teilen

Eine Art sich Gottes Wort zu nähern ist das gemeinsame Lesen in der Bibel.

Dazu bietet sich das „Bibel-Teilen“ an, das in mehreren Schritten vorgeht und das Gruppen selbständig durchführen können. Es geht nicht um richtig und falsch, sondern um das, was das Bibelwort in uns anklingen lässt. Es geht um gemeinsames Zuhören und Austausch. Am Ende des Gesprächs steht die Frage, zu welchem Tun der Text jeden einzelnen leitet. Hier liegen „Gottes Wort hören“ und „Liebe üben“ ganz nah beisammen.

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24. Oktober 2020

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23. Oktober 2020

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22. Oktober 2020

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21. Oktober 2020

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20. Oktober 2020

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19. Oktober 2020

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18. Oktober 2020

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19. So. n. Trinitatis

„Heile du mich Herr, so werde ich heil“:

Die Erzählung von der Heilung des Gichtkranken

macht uns am heutigen Sonntag deutlich,

dass der Mensch nicht allein aus dem Leib besteht,

der krank werden und sterben kann.

Wenn Jesus heilt,

so heilt er immer den ganzen Menschen.

Heil und Heilung

Es gilt als bewiesen, dass Christen gesünder sind als andere Menschen. Sie haben weniger psychischen Stress, heißt es, und bessere Wege der Verarbeitung.

Und trotzdem sind auch Christen nicht vor Krankheit gefeit. Seelische Belastungen können krank machen. Sehr sensibel reagiert unser Organismus auf unsere inneren Nöte. Der 19. Sonntag nach Trinitatis schafft einen Zusammenhang zwischen seelischer Entlastung und körperlicher Heilung. Gottes immer neue Zuwendung ist es, die den Menschen gesund macht. Jesus vergibt einem Gelähmten seine Sünden, bevor er ihn heilt. So sollen auch christliche Gemeinden für Kranke beten und Sünden vergeben. „Willst du gesund werden?“ Diese nur scheinbar absurde Frage trifft. Ist es nicht leichter, im Alten zu verharren? Bin ich bereit, mich von Gott anrühren zu lassen – wenn ich dabei mein Leben ändern und ein neuer Mensch werden muss?

Heilende Nähe

„Wussten Sie schon, dass die Nähe eines Menschen gesund machen, krank machen, tot und lebendig machen kann?“, schreibt Wilhelm Willms.

Ja, es gibt Leute, bei denen ich mich besser fühle, wenn ich nur in ihre Nähe komme. Und umgekehrt weiß ich um Menschen, die Nähe brauchen. Wer bedarf gerade meiner Zuwendung besonders? Und wessen Nähe ist wohltuend für mich? Wilhelm Wilms schreibt weiter: „Wussten Sie schon, dass das Wegbleiben eines Menschen sterben lassen kann, dass das Kommen eines Menschen wieder leben lässt?“ Ist da von mir die Rede? Oder vielleicht auch von einem ganz anderen – Jesus vielleicht?

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17. Oktober 2020

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16. Oktober 2020

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15. Oktober 2020

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14. Oktober 2020

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13. Oktober 2020

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12. Oktober 2020

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11. Oktober 2020

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18. So n. Trinitatis

 

„Was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?“

Wer so fragt, kann bei der Antwort nur traurig werden wie der reiche Jüngling.

Wenn wir uns das ewige Leben durch gute Taten verdienen wollen,

können wir nur scheitern. Wichtiger ist die Ausrichtung –

auf Gott und den Nächsten, nicht auf Besitz.

Und Gott tut das Seine dazu:

„Bei den Menschen ist's unmöglich, aber nicht bei Gott;

denn alle Dinge sind möglich bei Gott.“

 

Verantwortungsvoll leben

Das eine geht nicht ohne das andere: Man kann noch so sehr für Gott eifern, ohne die Liebe zu anderen Menschen bleibt man ihm fern. Man kann sich noch so sehr für andere aufarbeiten, ohne die Rückbindung, ohne die Liebe zu Gott fehlt das Fundament.

Um die Ernsthaftigkeit des Lebens im Glauben geht es am 18. Sonntag nach Trinitatis. Die zehn Gebote, die den Weg zur Gottes- und Nächstenliebe weisen, müssen im Zusammenleben Ausdruck finden: in einer Gemeinschaft, die die Schwachen ehrt und Gastfreundschaft übt, die sich nicht übereinander erhebt, sich gegenseitig zum Glauben ermuntert, sich für den Frieden einsetzt und die von Gebet getragen wird. Glaube wird in den Werken konkret und erschöpft sich doch nicht darin. Der reiche Mann, der alle Gebote erfüllt, verfehlt sein Leben, weil er sich nicht ganz auf Gott verlässt. Ist es denn so schwer, gottgefällig zu leben? Bei Menschen schon, sagt Jesus, nicht aber bei Gott.

Regeln für unsere Zeit

Die Zehn Gebote sind nicht als mahnender Zeigefinger, sondern als ein weiter Rahmen gedacht, der gutes Zusammenleben ermöglicht.

Gehen Sie doch einmal die Gebote durch: Welche sind für unsere Gemeinschaft nötig? Womit haben Sie Schwierigkeiten? Bräuchten die Gebote vielleicht heute eine Ergänzung? Und wenn ja, wie müsste diese Ergänzung aussehen? Menschenrechte? Schutz der Umwelt? Formulieren Sie doch einmal für sich zehn Gebote für das 21. Jahrhundert. Würden sie sich stark von den biblischen unterscheiden? Oder vielleicht gar nicht?

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10. Oktober 2020

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NIcht vergessen - morgen ist bei uns Kerwa. Mehr Infos gibt es hier.

 

 

9. Oktober 2020

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8. Oktober 2020

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7. Oktober 2020

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6. Oktober 2020

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5. Oktober 2020

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4. Oktober 2020

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Erntedank

Alle gute Gabe kommt her von Gott

dem Herrn! Am Erntedankfest ist die Kirche

festlich geschmückt mit Obst und Gemüse,

mit Kornähren und Sonnenblumen.

Traditionell steht der Dank für die Ernte im Mittelpunkt –

und dazu Dank für alles, was gelungen ist.

Das Erntedankfest erinnert daran:

Was wirklich wichtig ist im Leben,

können wir nur empfangen.

Reich beschenkt

Der Riesenkürbis und die volle Ähre, die Honigwabe und das Brot – im reich geschmückten Erntealtar kommen Fülle der Natur und Früchte der Arbeit recht zur Geltung.

Doch wir ernten mehr: Nahrung und Kleidung, jedes Wachsen und Gedeihen in Partnerschaft und Familie, große und kleine Erfolge im Beruf – da ist so viel, wofür wir danken können. Das Erntedankfest gibt der Dankbarkeit Raum und wendet sie hin zu Gott. Wer dankt, sieht nichts als selbstverständlich an und weiß sich von Gott reich beschenkt. Ängstliches Sammeln und übermäßiges Sorgen ist ihm fremd. Gottes Großzügigkeit steckt an. So lenkt der Sonntag den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus und ruft zum verantwortungsvollen Teilen von Besitz und Ressourcen auf. Wer so geben kann, dessen Quellen werden nie versiegen.

Erntedankaltar

In vielen Kirchengemeinden sind heute die Altäre festlich geschmückt: mit Obst und Gemüse, in ländlichen Gemeinden auch mit einer Erntekrone, die traditionell aus den vier Getreidesorten Roggen, Weizen, Hafer und Gerste gebunden wird.

In städtischen Gebieten wird der Schmuck manchmal durch Handwerkserzeugnisse ergänzt – auch sie sind Früchte der Arbeit. Bereits aus dem Mittelalter stammt die Tradition, dass die Gaben des Erntealtars bedürftigen Mitbürgern zugute kommen: Sie werden an Obdachlosenheime oder Tafeln gespendet. Aus Oberfranken stammt der Brauch des „Gott-sei-Dank-Brots“. Hier gestalten die Kirchengemeinden am Erntedankfest Gottesdienste und Aktionen zusammen mit den örtlichen Bäckereien. Wofür habe ich zu danken? Was durfte bei mir im vergangenen Jahr wachsen und reifen? Das Erntedankfest bietet Gelegenheit, darüber nachzudenken.

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3. Oktober 2020

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2. Oktober 2020

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1. Oktober 2020

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30. September 2020

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29. September 2020

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28. September 2020

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27. September 2020

 

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16. So. n. Trinitatis

„Lazarus, komm heraus“:

In keiner anderen Geschichte geht der,

der „die Auferstehung und das Leben“ ist,

so kämpferisch gegen den Tod an wie im

Evangelium dieses Sonntags von der

Auferweckung des Lazarus.

Dazu passt der Vers aus der Epistel:

Jesus hat „dem Tode die Macht genommen

und das Leben und ein

unvergängliches Wesen ans Licht gebracht“

Protest gegen den Tod

Das qualvolle Sterben eines Kindes, eine Naturkatastrophe, die tausende Leben auslöscht, ein Völkermord, der den Atem nimmt – Gründe zum Zweifeln angesichts des Todes gibt es genug.

Dem stellt der 16. Sonntag nach Trinitatis das Angreifbarste und Wichtigste des christlichen Glaubens entgegen: Wir mögen hier und jetzt den Tod erleiden – durch Christus verliert der Tod seine Macht. Das geschah schon zu Jesu Lebzeiten, als er Menschen dem Tod abrang. Durch Jesu Sterben und Auferstehen ist der Tod endgültig besiegt. Was die Psalmen besangen wird in Jesus für Christen Wirklichkeit: „Du wirst meine Seele nicht dem Tode lassen!“ Aus dieser Hoffnung erwächst ein „Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“, der alle Furcht vertreiben will. Gottes Güte ist mächtiger als der Tod – sich daran zu halten und darauf zu vertrauen, dazu ermutigt dieser Sonntag.

Hoffnung einüben

„Der Tod hat keine Macht mehr“ – was für ein steiler Satz! Wie wäre es denn, das einmal versuchsweise anzunehmen?

Dazu wage ich ein Experiment: Von Tod höre und lese ich täglich – ob über die Nachrichten oder im privaten Bereich. Oft blende ich das aus. Heute höre ich aber genau hin und setze in Gedanken hinter jede Hiobsbotschaft: „Das ist nicht das Ende.“ Oder: „Der Tod wird nicht siegen.“ Am Abend schaue ich, was ich erlebt habe: Bin ich kämpferischer geworden? Nehme ich nicht mehr alles hin? Ist meine Hoffnung gewachsen?

 

 

 

26. September 2020

Grafik GEP-Lotz

 

 

25. September 2020

Grafik GEP

 

 

24. September 2020

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23. September 2020

Grafik GEP

 

 

 

22. September 2020

 

Grafik GEP

 

 

21. September 2020

Grafik GEP

 

 

20. September 2020

 

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15. So. n. Trinitatis

Sorgt euch nicht!

Leichter gesagt als getan.

Sorge um Nahrung und Kleidung,

Sorge um Erkenntnis und Teilhabe –

oft genug wird daraus ein unruhiges Grübeln,

ein inneres Getrieben-Sein.

Der 15. Sonntag nach Trinitatis ist eine Schule

der Sorglosigkeit im besten Sinne:

„Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch!“

 

Sorgt euch nicht!

Oft wächst mir mein Leben über den Kopf. Ein dickes Paket von Sorgen scheint mich niederzudrücken. Um meine Zukunft, meine Kinder, anstehende Entscheidungen.

Und dann die vielen Fragen: Werde ich gut ankommen? Wie schaffe ich das enorme Arbeitspensum? Was soll ich sagen? Was anziehen? Manchmal raubt mir das den Schlaf. Doch vieles erweist sich nach Wochen als unbegründet. „Sorgt euch doch nicht so viel“ – dieses Wort Jesu steht über dem 15. Sonntag nach Trinitatis. Der Gott, der in der Schöpfung für seine Menschen reich gesorgt hat, der den kinderlosen Abraham zum Stammvater eines großen Volkes machte, der wird sich auch weiter um uns kümmern – auch durch die Fürsorge anderer. Im Vertrauen darauf könnten wir das Sorgen aufgegeben und frei werden für ein Leben, das sich nur auf Gott verlässt. Ja, wenn der Glaube nur größer wäre!

Den Tag beginnen

„Heute habe ich viel zu tun. Deshalb muss ich heute viel beten.“ Dieser Satz von Martin Luther kann heute noch als Tipp für einen gelungenen Tagesstart gelten. Es macht einen Unterschied, ob ich in den Tag hetze oder ihn gesammelt beginne. Das braucht gar nicht lange zu sein.

Ein Psalm, die Tageslosung, eine kurze, stille Zeit, in der ich mir meine Aufgaben vor Augen führe, die heute vor mir liegen, und die Menschen, mit denen ich es heute zu tun habe. Vielleicht einige Minuten, in denen ich versuche, an gar nichts zu denken. Ein Gebet, in dem ich Gott meinen Tag anbefehle oder ein Vaterunser. Mehr ist gut – aber das reicht, um sich innerlich vorzubereiten. Manche bevorzugen ein Körpergebet, um Geist und Körper zu wecken. Jeder wird hier mit der Zeit seine eigene Form entwickeln.

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19. September 2020

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18. September 2020

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17. September 2020

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16. September 2020

Grafik Benjamin

15. September 2020

Grafik GEP

 

 

14. September 2020

Grafik Lenz

 

 

 

 

 

 

 

13. September 2020

giografiche / Pixabay

 

 

Ach, denk ich, bist du hier so schön

und lässt du’s uns so lieblich gehn

auf dieser armen Erden:

Was will doch wohl nach dieser Welt

dort in dem reichen Himmelszelt

und güldnen Schlosse werden,

und güldnen Schlosse werden!

 

 

 

12. September 2020

KitzD66 / Pixabay

 

Ich selber kann und mag nicht ruhn,

des großen Gottes großes Tun

erweckt mir alle Sinnen;

ich singe mit, wenn alles singt,

und lasse, was dem Höchsten klingt,

aus meinem Herzen rinnen,

aus meinem Herzen rinnen.

 

 

11. September 2020

JulkaWild / Pixabay

 

Der Weizen wächset mit Gewalt;

darüber jauchzet Jung und Alt

und rühmt die große Güte

des, der so überfließend labt

und mit so manchem Gut begabt

das menschliche Gemüte,

das menschliche Gemüte.

 

 

10. September 2020

Foto Didgeman / Pixabay

 

Die unverdrossne Bienenschar

fliegt hin und her, sucht hier und da

ihr edle Honigspeise;

des süßen Weinstocks starker Saft

bringt täglich neue Stärk und Kraft

in seinem schwachen Reise,

in seinem schwachen Reise.

 

9. September 2020

OliverVoigt / Pixabay

 

Die Bächlein rauschen in dem Sand

und malen sich an ihrem Rand

mit schattenreichen Myrten;

die Wiesen liegen hart dabei

und klingen ganz vom Lustgeschrei

der Schaf und ihrer Hirten,

der Schaf und ihrer Hirten.

 

8. September 2020

Foto MabelAmber / Pixabay

 

 

Die Glucke führt ihr Völklein aus,

der Storch baut und bewohnt sein Haus,

das Schwälblein speist die Jungen,

der schnelle Hirsch, das leichte Reh

ist froh und kommt aus seiner Höh

ins tiefe Gras gesprungen,

ins tiefe Gras gesprungen.

 

7. September 2020

Foto A. Krausche

 

 

 

Die Lerche schwingt sich in die Luft,

das Täublein fliegt aus seiner Kluft

und macht sich in die Wälder;

die hoch begabte Nachtigall

ergötzt und füllt mit ihrem Schall

Berg, Hügel, Tal und Felder,

Berg, Hügel, Tal und Felder.

 

6. September 2020

Foto S. Krausche

 

 

Die Bäume stehen voller Laub,

das Erdreich decket seinen Staub

mit einem grünen Kleide;

Narzissus und die Tulipan,

die ziehen sich viel schöner an

als Salomonis Seide,

als Salomonis Seide.

 

5. September 2020

Foto Catkin / Pixabay

 

 

Geh aus, mein Herz, und suche Freud

in dieser lieben Sommerzeit

an deines Gottes Gaben;

schau an der schönen Gärten Zier

und siehe, wie sie mir und dir

sich ausgeschmücket haben,

sich ausgeschmücket haben.

 

 

4. September2020

 

Grafik GEP

 

3. September 2020

Grafik GEP

 

 

2. September 2020

Grafik GEP

 

 

1. September 2020

Grafik Benjamin

 

 

31. August 2020

Grafik Chris Campe

 

 

 

30. August 2020

Bild von Barbara Jackson auf Pixabay .

12. So. n. Trinitatis

Es ist ein altes Bild für das Reich Gottes:

Blinde sehen,

Taube hören,

Stumme sprechen.

Gott kann Augen und Ohren öffnen –

für sein Wort und den Blick in die Welt.

Gottes heilende Nähe

Manchmal verstumme ich vor dem Leid anderer Menschen. Manchmal stehe ich wie gelähmt vor den Herausforderungen für unsere Welt.

Manchmal verschließe ich meine Augen vor den Bildern, die täglich über den Fernseher auf mich einströmen und meine Ohren vor den Klagen Verzweifelter. Manchmal verschließe ich mein Herz… Von Jesus, der Menschen die Ohren auftut und Kranke heilt, von der Vision einer Welt ohne Leid, von dem Ende jeder Ungerechtigkeit spricht der 12. Sonntag nach Trinitatis

Aber er geht noch weiter: Er erzählt von Menschen, die, angeregt vom Beispiel Jesu, andere aus der Erstarrung holen. Menschen werden auf vielfältige Weise von Jesus berührt und verbreiten sein Lob – und bauen nach ihren Kräften mit an Gottes Reich.

Sich öffnen

Wie kann es gelingen, Augen und Ohren offen zu halten und sich nicht zu verschließen vor allem, was auf uns einströmt?

Eine Hilfe dazu ist das Gebet. Im Schweigen öffne ich mich, höre nicht nur auf mich selbst, sehe über meinen Tellerrand. Hier erbitte ich die Kraft für meine Begegnungen. Vielleicht so: Komm, Heiliger Geist, du Geist der Wahrheit, die uns frei macht. Du Geist des Sturmes, der uns unruhig macht. Du Geist des Mutes, der uns stark macht. Du Geist des Feuers, das uns glaubhaft macht. Komm, Heiliger Geist, du Geist der Liebe, die uns einig macht. Du Geist der Freude, die uns glücklich macht. Du Geist des Friedens, der uns versöhnlich macht. Du Geist der Hoffnung, die uns gütig macht. Komm, Heiliger Geist! (Leonardo Boff)

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29. August 2020

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28. August 2020

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27. August 2020

 

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26. August 2020

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25. August 2020

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24. August 2020

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23. August 2020

Bild von lisa runnels auf Pixabay

11. So. n. Trinitatis

„Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben,

und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 

nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme …“

Ein Sonntag, der die alte Tugend Demut in den Blick nimmt:

Was wir sind, sind wir nicht aus eigener Kraft,

sondern aus Gottes Gnade.

 

Auftrumpfen zählt nicht

„Mein Haus, mein Auto, mein Boot“ – auch wenn ich nicht so dick auftrage, habe ich doch gern etwas vorzuweisen: einen sicheren Arbeitsplatz, eine intakte Partnerschaft oder wohl geratene Kinder.

Vor Gott zählen solche „Errungenschaften“ nichts. Es gibt nichts, womit ich mich vor ihm brüsten könnte, zeigt der 11. Sonntag nach Trinitatis, weder mit meinem Erfolg noch mit meinem Glauben. Gerade diejenigen, die wissen, dass sie vor Gott nichts vorzuweisen haben, und sich ganz auf Jesus verlassen, denen wendet er sich zu. Er lässt sich von Zöllnern einladen und von einer Prostituierten salben. Gerade sie können seine Zuneigung schätzen und mit Liebe darauf antworten. Auch Paulus bekennt: Wir können Gottes Liebe nicht verdienen, nur dankbar empfangen.

Über sich selbst lachen

Ich mag Menschen, die das Leben ernst, ihre eigene Person aber auch leicht nehmen können.

Papst Johannes der 23. war ein Mensch, der gerne und viel lachte. Er erzählte einmal, er habe vor seinem Amt einen solchen Respekt gehabt, dass es ihm den Schlaf raubte. Als er doch einmal eingeschlafen sei, habe er von einem Engel geträumt, dem er von seiner Not erzählte. „Giovanni, nimm dich nicht so wichtig.“ habe der Engel geantwortet. Seitdem konnte der junge Papst wieder wunderbar schlafen. Einen solchen Engel wünsche ich mir. Vielleicht hilft auch ein Zettel an meinem Spiegel, auf dem „Nimm dich nicht so wichtig!“ steht.

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22. August 2020

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21. August 2020

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20. August 2020

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19. August 2020

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18. August 2020

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17. August 2020

Grafik Reichert

 

 

16. August 2020

Bild von Evgeni Tcherkasski auf Pixabay

 

10. So. n. Trinitatis

„Höre, Israel, der Herr ist unser Gott“:

So beginnt das Schema Israel,

das Grundbekenntnis des Volkes Israel.

Am 10. Sonntag nach Trinitatis,

dem Israelsonntag,

geht es um das Verhältnis und die

bleibende Verbindung zwischen Christentum und Judentum.

Gottes erwähltes Volk

Israel – ein von Konflikten gebeuteltes Land. Eine grauenvolle Geschichte, die Deutschland und Israel trennt und verbindet. Israel – Ursprung des Christentums, verachtet und idealisiert, bewundert und verfolgt. All diese Facetten spielen am „Israelsonntag“ eine Rolle.

Er erinnert seit dem 16. Jahrhundert an den Gedenktag der Zerstörungen des Jerusalemer Tempels. Doch während in der Vergangenheit die Überlegenheit des Christentums demonstriert wurde, stehen heute die Trauer über das Unrecht, das den Juden angetan wurde, sowie die heutigen guten Beziehungen zwischen Juden- und Christentum im Vordergrund. So kann der Israelsonntag auf zwei verschiedene Weisen begangen werden: Als Bußtag (Farbe: violett) als Gedenktag der der Zerstörung Jerusalems oder als Tag der Besinnung auf die Verbundenheit zwischen der Kirche und Israel (Farbe grün). Denn vieles von dem, was Jesus gelehrt hat, ist nur aus dem Judentum zu verstehen: So die Frage nach dem höchsten Gebot oder die Bedeutung des Gesetzes. Das Volk Israel spielt eine herausragende Rolle in der Geschichte Gottes mit den Menschen. Und auch wenn wir nicht wissen, was Gottes Plan mit den beiden Religionen ist, so bleibt Israel doch Gottes auserwähltes Volk.

Unsere Wurzeln entdecken

Der Israelsonntag ist eine Gelegenheit, sich mit den jüdischen Wurzeln des Christentums auseinanderzusetzen.

Kenne ich jüdische Mitbürger? Wo begegnet mir ihre Religion? Es lohnt sich, sich mit dem Judentum zu beschäftigen. Vielleicht gibt es in meiner Umgebung eine Synagoge, die ich besichtigen kann. Je mehr ich über diese Religion weiß, desto mehr kann ich Vorurteilen und Antisemitismus begegnen. Vielleicht entdecke ich bei meiner Suche ja auch Schätze wie diese Geschichte: Ein Rabbi fragte seine Schüler, wann der Tag beginnen würde. Der erste fragte: „Beginnt der Tag, wenn ich von weitem einen Hund von einem Schaf unterscheiden kann?“ – „Nein“, sagte der Rabbi. „Dann beginnt der Tag, wenn ich von weitem einen Dattelbaum von einem Feigenbaum unterscheiden kann“, sagte der zweite Schüler. Der erntete wieder ein Nein.„Aber wann beginnt der Tag?“, fragten die Schüler. Der Rabbi antwortete: „Der Tag beginnt, wenn Du in das Gesicht eines Menschen blickst und darin Deine Schwester oder Deinen Bruder siehst. Bis dahin ist die Nacht noch bei uns.“

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15. August 2020

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14. August 2020

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13. August 2020

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12. August 2020

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11. August 2020

Grafik Benjamin

 

 

10. August 2020

Foto Anna Krausche

 

 

9. August 2020

Bild von Simon Steinberger auf Pixabay

 

 

9. So. n. Trinitatis

„Denn wer da hat, dem wird viel gegeben“:

Das Evangelium von den anvertrauten Zentnern

bei Matthäus stellt klar:

Nicht der erlangt die Gnade Gottes,

der „seinen Zentner im Acker sicher verbirgt“,

sondern derjenige, der etwas riskiert,

seine Talente, seinen Reichtum einsetzt und entwickelt.

 

Riskier was, Mensch!

Welche Sicherheiten habe ich? Womit kann ich rechnen? Oft ist mir mein Leben undurchsichtig. Dann will ich nichts riskieren, einfach nur dahinleben… Doch der 9. Sonntag nach Trinitatis beunruhigt.

Wer sich auf Gott einlässt, muss auf Überraschungen gefasst sein – wie Paulus, dessen Werte durch die Begegnung mit Jesus auf den Kopf gestellt werden, wie Jeremia, der sich für zu jung hält und trotzdem zum Propheten berufen wird, und der Mann, der auf einen Schatz stößt und spontan seinen ganzen Besitz dafür verkauft. Nur wer etwas riskiert, sich ganz auf das Wagnis mir Jesus Christus ausrichtet, wer seine Gaben Gott und den Menschen zur Verfügung stellt, der wird letztlich reich dastehen. Welch ein Paradox: Nur wer sich nicht auf weltliche Sicherheiten verlässt, dessen Lebenshaus steht auf festem, sicherem Grund.

Schätze heben

„Ich? Ich kann doch nichts Besonderes!“ Manchmal ist es leichter, seine eigenen Mängel aufzuzählen als seine Stärken.

Doch nur wer eine Ahnung von seinen Gaben hat, kann sie auch einsetzen. Darum wird heute eine Liste angelegt, auf die alles kommt, was ich gut kann oder gern mag. Das ist ganz unterschiedlich: andere zum Lächeln bringen oder gut zuhören, den größten Kuchen backen oder tolle Reden halten. Ein „… ja, aber …“ gilt heute nicht. Nur Positives kommt auf die Liste. Schön, was ich alles zu geben habe!

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8. August 2020

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7. August 2020

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6. August 2020

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5. August 2020

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4. August 2020

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3. August 2020

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2. August 2020

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8. So. n. Trinitatis

Ihr seid das Salz der Erde,

ihr seid das Licht der Welt –

das Evangelium des 8. Sonntags nach Trinitatis

stammt aus der Bergpredigt.

Die Epistel konkretisiert den Zuspruch:

„Die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit“.

Ohne Gottes Gnade würden wir dem nicht gerecht werden können.

Seine Liebe geht jedem Anspruch voraus.

Salz der Erde – Licht der Welt

Was ich tue oder unterlasse, was ich sage und plane, ist nicht gleichgültig. Wer vom Glauben an Jesus angesteckt ist, der weiß: Ich bin verantwortlich. Mein Leben kann etwas verändern.

Wie ein Stein, der ins Wasser fällt, oder wie ein Funke, der überspringt, setzt die frohe Botschaft von Jesus Christus Menschen in Bewegung. So spricht der 8. Sonntag nach Trinitatis von den Auswirkungen des Glaubens: Als Licht der Welt und Salz der Erde werden Christen in der Welt nicht unbemerkt bleiben und oft genug auch darin anecken. Als Wohnstätten für Gottes Geist werden sie sorgsam und besonnen mit ihrem Körper umgehen. Als reich Beschenkte werden sie ihren Besitz teilen – und wenn es noch so wenig ist. Von Gottes Licht berührt werden sie selbst wie Kirchenfenster leuchten.

Salz sein

Salz gehört zu unseren Speisen dazu. So essen wir es meistens sehr unbedacht. Vielleicht nehmen Sie es einmal ganz bewusst zu sich.

Es muss ja nicht viel sein. Maximal eine Fingerspitze voll. Dabei können Sie sich überlegen, wann Sie es das letzte Mal richtig geschmeckt haben. Wann haben Sie Salz vermisst? Wie schmeckt das Salz? Finden Sie Worte außer salzig dafür? Was macht Salz? Was bedeutet es für uns, wenn wir aufgerufen sind, Salz der Erde zu sein?

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1. August 2020

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31. Juli 2020

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30. Juli 2020

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29. Juli 2020

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28. Juli 2020

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27. Juli 2020

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26. Juli 2020

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7. So. n. Trinitatis

Der 7. Sonntag nach Trinitatis

steht im Zeichen des Abendmahls:

Brot und Wein stiften

Verbindung mit Gott

und unter denen,

die miteinander teilen und feiern.

Abendmahl: Gott stillt Hunger

Ich habe so viel – und trotzdem bin ich manchmal ganz leer. Ich werde täglich satt, trotzdem habe ich einen ungeheuren Durst nach Mehr. Ich sehne mich nach etwas, das ich nicht beschreiben kann …

Dass Gott körperlichen und seelischen Hunger stillt, davon erzählen die Lesungen des 7. Sonntag nach Trinitatis, der aus verschiedenen Perspektiven das Abendmahl beleuchtet. Essen und Trinken, Feiern und Teilen sowie große Gastfreundschaft gehören zum christlichen Glauben. Jesus nahm die natürlichen Bedürfnisse der Menschen ernst, sättigte Tausende mit fünf Broten und zwei Fischen und saß mit unterschiedlichsten Menschen zu Tisch. Im Abendmahl setzen Christen von Anfang an diese einträchtige Tischgemeinschaft fort und nehmen die Zeit vorweg, in der der Hunger nach wahrem Leben gestillt sein wird.

Jemanden einladen

Gemeinschaft und Teilen: Das Thema des Sonntags regt mich an, einmal wieder eine Einladung zu veranstalten – mit Menschen, die es besonders brauchen.

Wer in meinem Bekanntenkreis könnte es gerade nötig haben? Freundinnen, die so im Stress sind, dass sie sich selbst vergessen? Kollegen, denen es gerade wirtschaftlich nicht so gut geht? Nachbarn, die ganz alleine sind? Heute lade ich eine oder zwei von ihnen ein. Sie sollen nicht alleine essen. Und ich habe auch Freude an ihrer Gesellschaft. ;keinerisstallein

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25. Juli 2020

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24. Juli 2020

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23. Juli 2020

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22. Juli 2020

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21. Juli 2020

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20. Juli 2019

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19. Juli 2020

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6. So. n. Trinitatis

„Fürchte dich nicht,

denn ich habe dich erlöst;

ich habe dich bei deinem Namen gerufen;

du bist mein!“

Der 6. Sonntag nach Trinitatis steht ganz im Zeichen der Taufe.

Ich bin getauft!

Die meisten waren so klein, dass sie sich heute nicht mehr daran erinnern können. Und trotzdem wurde damals ein Fundament für das ganze Leben gelegt. Der 6. Sonntag nach Trinitatis steht ganz im Zeichen der Taufe.

Er erinnert an den Auftrag Jesu, Menschen zu taufen, und an das Geschenk, das am Beginn des Lebens als Christ und Christin steht: Jesu Leben, Sterben und Auferstehen gilt mir, mein Leben ist vor Gott rein und gut. Über meinem Leben steht die Zusage: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ Viele Gemeinden taufen an diesem Sonntag oder feiern ein Taufgedächtnis.

Tauferinnerung

Martin Luther soll in Not und Anfechtung auf sein Schreibpult geschrieben haben: „Ich bin getauft“.

Das hat ihm wieder Trost und Mut gegeben. Ich möchte mich heute auch an meine Taufe erinnern. Ich nehme eine Schale mit Wasser und zünde eine Kerze an. Mit dem Wasser male ich mir ein Kreuz auf die Handfläche und sage mir: „Ich bin getauft!“ Was macht das mit mir? Wie fühlt sich das Wasser an? Mit der Taufe kommt Licht in mein Leben – Was bedeutet das für mich? Noch schöner ist es natürlich, sich gegenseitig an die Taufe zu erinnern.

 

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18. Juli 2020

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17. Juli 2020

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16. Juli 2020

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15. Juli 2020

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14. Juli 2020

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13. Juli 2020

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12. Juli 2020

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5. So. n. Trinitatis

„Fahre hinaus, wo es tief ist“:

Es erfordert Mut und Vertrauen,

etwas zu wagen,

auch wenn die Erfahrung dagegenspricht.

Auch der Glaube ist ein Wagnis –

richtet er sich doch auf das Kreuz,

das eine Torheit ist in den Augen der Welt.

 

Mit Gott neue Wege gehen

„Kommt und seht!“ Diese Einladung Jesu gilt uns heute wie den Jüngern vor 2000 Jahren. Von Menschen, die sich in Gottes Dienst rufen ließen, erzählt der 5. Sonntag nach Trinitatis.

Der Nomade Abraham, der auf Gottes Wort hin auszieht, und die Fischer, die ihre Netze zurücklassen, Paulus, der durch die Botschaft des Auferstandenen zum Apostel wird, – sie alle sind ganz normale Menschen. Aber sie sind bereit, Altes aufzugeben und mit Gott neue Wege zu gehen. Selbst wenn es unvernünftig scheint. Das ist riskant, denn oft müssen sie Unverständnis und Spott ihrer Umgebung und den Widerspruch ihrer eigenen Familien ertragen. Doch sie dürfen sehen: Die übervollen Netze sind erst der Anfang unzähliger wunderbarer Erfahrungen. Wer Jesus folgt, entdeckt immer tiefer, wo Gott auf Erden Wohnung nimmt.

 

Drauflosgehen

Wie ist das wohl, alles stehen und liegen zu lassen und zu vertrauen? Eine Übung hilft dazu.

Dazu brauchen Sie mindestens zwei Stunden Zeit. Legen Sie ihre Uhr ab, lassen Sie Ihr Handy daheim und machen sich einfach auf den Weg – ganz egal ob zu Fuß oder mit der Straßenbahn. Nehmen Sie sich keine feste Route vor, sondern lassen Sie sich von Ihrer Lust leiten. Wie fühlt es sich an, einmal keinen Plan zu haben? Spüren Sie die Freiheit – oder auch die Unsicherheit, wohin es gehen soll? Wie wäre das – nur aus dem Vertrauen zu leben? Geht das überhaupt? Vielleicht möchten Sie Ihre Gedanken in einem Gebet vor Gott bringen.

 

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11. Juli 2020

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10. Juli 2020

 

 

9. Juli 2020

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8. Juli 2020

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7. Juli 2020

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6. Juli 2020

Foto  Wodicka

 

5. Juli 2020

 

 

Bild von klimkin auf Pixabay

Wie kann ein friedliches Zusammenleben gelingen?

Am Ende der neutestamentlichen Briefe

werden oft Ratschläge gegeben,

die nichts von ihrer Aktualität verloren haben.

So auch heute:

„Ist's möglich, soviel an euch liegt,

so habt mit allen Menschen Frieden.

Lass dich nicht vom Bösen überwinden,

sondern überwinde das Böse mit Gutem“

Seid barmherzig!

Sympathisch oder unsympathisch? Innerhalb weniger Sekunden ist die Entscheidung gefällt. Auch mit dem moralischen Urteil geht es sehr schnell.

Wir „wissen“ meist sehr gut, was verwerflich ist, und tun lautstark oder subtil unsere Verachtung kund. „Vorsicht vor solchen Urteilen!“, warnt der 4. Sonntag nach Trinitatis. Denn es gibt niemanden, der ohne Fehler ist, der nicht immer wieder der Großzügigkeit und der Nachsicht bedarf. Einzig Gott ist es, der richten kann. Darum ermutigt Jesus zum Vergeben: Wer aus dem Bewusstsein lebt, dass Gott ihm barmherzig entgegenkommt, der kann versuchen, versöhnt zu leben – wie Josef, der seinen Brüdern nach langer Zeit das Unrecht verzeiht, das sie ihm angetan haben, und David, der Saul, der ihn töten will, verschont. „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“, sagt Paulus.

Auf andere zugehen

Wie schnell verletzt man einen anderen oder wird selbst verletzt.

Das kommt in den besten Beziehungen vor: Ein falsches Wort, ein nicht gehaltenes Versprechen – Funkstille. Heute nehme ich mir einen Menschen vor, mit dem es mir so geht. Habe ich ihn verletzt? Hat sie mich gekränkt? Ganz gleich. Ich gehe auf sie zu. Vielleicht schreibe ich einen Brief, oder ich greife zum Hörer und rufe an. Das erfordert Mut. Aber vielleicht wartet der oder die andere ja gerade auf diesen Schritt.

 

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4. Juli 2020

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3. Juli 2020

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2. Juli 2020

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1. Juli 2020

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30. Juni 2020

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29. Juni 2020

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28. Juni 2020

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3. So. n. Trinitatis

 

Der 3. Sonntag nach Trinitatis ist ein Sonntag der offenen Arme:

So, wie der Vater seinen verlorenen Sohn in die Arme schließt,

der reuevoll zurückkehrt, nachdem er sein Erbe durchgebracht hat,

so ist auch Gott, sagt das Gleichnis vom verlorenen Sohn.

„Denn der Menschensohn ist gekommen,

zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“

 

Gott nimmt das Verlorene an

Manchmal stehe ich da und möchte die Zeit zurückdrehen: Mein verletzendes Wort, meine falsche Entscheidung, meine Unachtsamkeit … „Wenn man es doch ungeschehen machen könnte!“ Es ist schmerzlich, wenn das nicht gelingt.

Was bei Menschen oft nicht mehr geht, bei Gott ist es möglich – das ist die Botschaft des 3. Sonntags nach Trinitatis. Gott will nicht, dass Menschen verloren gehen. Er lässt sie ihre Wege suchen und ihre Fehler machen: das Schaf, das auf Abwege gerät, der Sohn, der es zu Hause nicht mehr aushält, die Menschen der Stadt Ninive. Doch wie der gute Vater lässt Gott sie nicht fallen: wartet, geht entgegen, feiert ein Fest für den wiedergefundenen Sohn. Und er verschont die Stadt, deren Untergang er beschlossen hat, weil sie ihre Taten bereut. Eindringlich klingt die Mahnung der Propheten: „Wagt umzukehren! Ihr könnt zurück, wenn ihr nur wollt.“

Beichte

Für evangelische Christen ist Beichte eher ungewohnt – aber ein Ritual, das sehr gut tun kann.

Vergebung erfahren und neu anfangen – darin liegt eine große Kraft. Es geht nicht darum, sich klein und hässlich zu fühlen, sondern darum, wieder frei und aufrecht gehen zu können. Gibt es etwas, was mich belastet? Steht etwas zwischen mir und einem anderen; zwischen mir und Gott? Durch das Aussprechen und das Annehmen der Vergebung wird manches leichter und es wird Platz für neue Begegnungen. Beichtmöglichkeiten gibt es in bestimmten Gottesdiensten. Es ist aber auch möglich, bei anderen Christen sein Herz zu erleichtern.

 

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27. Juni 2020

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26. Juni 2020

 

 

 

25. Juni 2020

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24. Juni 2020

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23. Juni 2020

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22. Juni 2020

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21. Juni 2020

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2. So. n. Trinitatis

An Gottes Tisch ist Platz für alle –

auch für die „Armen und Verkrüppelten und Blinden und Lahmen“,

auch für die von den Straßen und Gassen der Stadt.

An diesem Tisch entsteht Gemeinschaft:

Aus Fremdlingen werden Hausgenossen.

 

Kein exklusiver Club

„Tut mir leid, keine Zeit“ – eine Absage, schnell und achtlos dahingesagt, manchmal später bereut. Wer kennt das nicht? Wenn Gott einlädt zum Fest des Lebens, dann sollte man es nicht verpassen.

Dann gilt seine Einladung allen: Wohlhabenden und Armen, Nahestehenden und Fernen, Glaubenden und Zweifelnden. Da ist niemand, der ausgeschlossen wird. Alle, die Sehnsucht haben, alle denen ihre Last manchmal schwer wird, sind willkommen. Wohl dem, der die Einladung annimmt! Der 2. Sonntag nach Trinitatis ermuntert dazu, Gottes Einladung nicht auszuschlagen, sondern sich an seinen Tisch rufen zu lassen in eine bunt gemischte, wachsende Gemeinschaft, in der ein Klima der gegenseitigen Achtsamkeit und Wertschätzung, Offenheit für Außenstehende und Nachsicht gegen Schwächere herrscht. Christentum ist kein exklusiver Club – Gott sei Dank!

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20. Juni 2020

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19. Juni 2020

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18. Juni 2020

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17. Juni 2020

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16. Juni 2020

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15. Juni 2020

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14. Juni 2020

Bild von truthseeker08 auf Pixaba

1. So. n. Trinitatis

 

Der 1. Sonntag nach Trinitatis

richtet den Blick auf den Nächsten:

„Dies Gebot haben wir von ihm,

dass, wer Gott liebt,

dass der auch seinen Bruder liebe“.

Und seine Schwester.

Achtsam für Gottes Stimme

Die einen predigen Gesundheit oder Erfolg, andere Reichtum oder Schönheit. Im Dschungel der fast unbegrenzten Sinnangebote kann man sich leicht verlaufen.

Welche Heilsversprechen führen in die Irre? Welche der mir angebotenen Wege führen wirklich zum Leben, sind von Gott? Der 1. Sonntag nach Trinitatis ermuntert dazu, achtsam zu bleiben für die Stimme Gottes zwischen den vielen Stimmen um uns. Dazu gibt es Hörhilfen: die Worte und Werke Jesu, das Zeugnis von Mose und den Propheten, ein Bekenntnis, das an Gott allein festhält und nach Gottes Willen fragt. Wer dem aufmerksam folgt – und vor Schwierigkeiten nicht flieht wie Jona –, der geht den Weg der Liebe, die sich furchtlos und freigiebig dem anderen zuwendet.

Heilig

Natürlich: Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist, die heilige Gemeinschaft. Aber sonst? Bestimmte Rituale, Menschen, die ich liebe. Vielleicht schreibe ich es mir auf. Und dann schreibe ich Freunde in der Ferne dazu. Menschen, die mir das Leben schwer machen. Andere, die ich zufällig am Straßenrand gesehen habe und die mir nicht aus dem Kopf gehen. Mich selbst. Tatsächlich? Wenn Gott uns Menschen so achtet und uns aneinander verweist, dann sollen die anderen mir heilig sein. Und mein Leben auch.

 

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13. Juni 2020

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12. Juni 2020

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11. Juni 2020

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10. Juni 2020

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9. Juni 2020

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8. Juni 2020

Grafik Benjamin

 

 

7. Juni 2020

Die Andachten unserer Kirchengemeinde finden Sie ab sofort unter der Rubrik "Gottesdienste" als PDF zum herunterladen.

 

© Unsplash Jude Beck

Trinitatis

 

„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus

und die Liebe Gottes

und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes

sei mit euch allen“ –

dieser Gruß am Anfang des Gottesdienstes

oder am Anfang der Predigt

nimmt das Thema des Sonntags Trinitatis aus:

Gott ist einer. Und ist zugleich drei:

Vater, Sohn und Heiliger Geist.

 

Gott ist Beziehung

Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist, der eine Gott in drei Personen – viele tun sich damit schwer. Drei in einem – wie soll das gehen?

Am Sonntag Trinitatis feiern Christen das Fest der Dreieinigkeit Gottes – einer theologischen Idee, die schwierig ist und doch viel über das Wesen Gottes aussagt. Gott ist umfassender, als ein Mensch begreifen kann. Aber er lässt sich auf eine Geschichte mit den Menschen ein und offenbart ihnen mit der Zeit immer mehr von sich: Als Vater erwählt sich Gott ein Volk, als Sohn kommt er allen Menschen zum Heil. Schließlich bezieht Gott in jedem einzelnen Wohnung: als Begeisterung, als Tröster und als Liebeskraft. Gott ist reine Beziehung. Niemand ist von seiner Gegenwart ausgeschlossen. Gott kann und will nicht für sich sein. Ein Ausdruck dafür ist seine Dreieinigkeit.

 

Gnadenstuhl

Als „gesellige Gottheit“ hat Kurt Marti ihn beschrieben: Gott Vater , Sohn und den Heiligen Geist.

Was würde fehlen ohne eine der drei Personen? Die Stärke des Schöpfers? Die Menschlichkeit Jesu – auch im Leiden? Die Gegenwart Gottes im Geist? Gott ist in sich Gemeinschaft. Ich versuche, mir das vorzustellen: Eine Gottheit, die durch und durch Liebe ist, die nicht für sich bleiben kann. Und die meine Gesellschaft sucht. Die feste liebt und mich neben sich auf die Bank zieht und sagt: Komm, sag ehrlich, wie geht es Dir. Nicht umsonst ist die Trinitatiszeit die beste Zeit für Gemeindefeste und Geselligkeit.

 

Von der Seite Kirchenjahr evangelisch https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#877

 

 

 

6. Juni 2020

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19. März 2020